Kleine Hände, große Ausbeute – Was wir gegen Kinderarbeit tun können {Kooperation}

Kleine Hände, große Ausbeute – Warum es 2021 immer noch Kinderarbeit gibt | blattgrün x südwind

Wie kann es sein, dass auch 2021 immer noch ausbeuterische Kinderarbeit existiert und wie kommt es überhaupt dazu? Wie können wir beim Einkaufen erkennen welche Produkte aus Kinderarbeit stammen und wo können wir uns zukünftig für eine Welt engagieren, in der keine Kinder mehr für unsere Konsumgüter sterben müssen? 

Kleine Kinderhände nähen schöne Schuhe, meine neuen Sneakers sind (leider geil) – Deichkind

Kind sein. Hach, wie schön und unbeschwert! Während wir hierzulande im Schutz von Mama und Papa spielen, Freunde treffen, die Welt für uns entdecken und zur Schule gehen, arbeiten weltweit immer noch etwa 160 Millionen Kinder unter schlimmsten Bedingungen. Kurzum: Beinahe jedes sechste Kind auf der Welt muss arbeiten. Diese Kinder können nicht von einem schönen Leben erzählen, denn in ihren Ländern herrscht Armut.

Kleine Hände, große Ausbeute - Warum es 2021 immer noch Kinderarbeit gibt und was wir dagegen tun können | blattgrün x südwind
Fotos eines Protests gegen Kinderarbeit in Assam, Indien. Initiative Kinderarbeit Stoppen | Foto: BSA

Aufs Feld statt zur Schule – Wie das Fehlen sozialer Sicherungssysteme Kinderarbeit fördert

Betroffene Kinder machen ihr Arbeit natürlich nicht freiwillig. In ihren Ländern herrschen zumeist Armut, Hungersnot, Kriege, Naturkatastrophen und Krankheiten. Würden sie nicht arbeiten, hätte die Familie kein Essen mehr. Viele würden verhungern. Kinder sind somit gezwungen, die Schule abzubrechen, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen oder haben von Anfang an keine Möglichkeit für den Schulbesuch. Die Hälfte der arbeitenden Kinder sind erst zwischen fünf und elf Jahre alt. Viele von ihnen arbeiten als Kindersoldaten, in Bergwerken oder werden sexuell ausgebeutet. 

UNICEF definiert Kinderarbeit als jede Tätigkeit, für die Minderjährige zu jung sind oder die gefährlich beziehungsweise ausbeuterisch ist. Auch Arbeiten, die körperliche oder seelische Schäden hervorrufen, sowie Tätigkeiten, die Kinder vom Schulbesuch abhalten, gelten laut UNICEF als Kinderarbeit.

Im Jahr 2021 müssen laut der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO, ILO) immer noch 8,4 Millionen Kinder die schlimmsten und gefährlichsten Formen von Kinderarbeit erleiden. Nach Angaben der IAO sterben gar jedes Jahr etwa 22.000 Kinder und Jugendliche bei Arbeitsunfällen. Die Kinder, die das Glück haben zu überleben, werden später keinen guten Beruf finden. So müssen auch ihre Kinder wieder arbeiten und all das Leid wiederholt sich über Generationen. Ein gefährlicher Kreislauf der Armut

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Kinderarbeit auf Kaffeeplantagen, DKA

Ich möchte euch an dieser Stelle einen kleinen Einblick in die Welt der Kinderarbeit geben, denn viele können sich darunter kaum etwas vorstellen. Wie auch, wenn es kaum in den Medien behandelt wird. Dabei wäre es so wichtig zu wissen unter welch grausamen Bedingungen sie, abseits unserer privilegierten Wohlstandsbubble, ihr Leben gestalten müssen.

Warum hat die süße Schokolade, die wir so gerne essen, einen so bitteren Beigeschmack?

Beispiel Kakao, Ghana | Etwa 60-70 Prozent der Kakaoernte dieser Welt, und beinahe die gesamten Kakaoimporte hierzulande, stammen aus Westafrika. Weil der Kakaopreis vor 20 Jahren seinen Tiefststand erreichte, konnten die Bauern keine erwachsenen Erntehelfer mehr bezahlen und spannten stattdessen die eigenen Kinder ein. Auch fremde Kinder wurden bald angeheuert, Vorwürfe in Bezug auf Kinderhandel wurden laut. 59 Prozent der ArbeiterInnen auf den Plantagen in Ghana waren, und sind vermutlich auch immer noch, zwischen fünf und elf Jahren alt. Neben Rodungen und Ü40 Stunden-Wochen inklusive Nachtarbeit, müssen die Kinder auch mit aggressiven Chemikalien arbeiten, scharfe Werkzeuge benutzen und schwere Lasten tragen. Anstatt die Kakaopreise also zu erhöhen, welche in Europa in den Regalen kaum spürbar gewesen wären (5-10 Cent pro Schokoriegel), lies man die Bauern mit ihren Existenzängsten lieber alleine. Das Erschreckende dabei ist, dass die Zahl der arbeitenden Kinder in den letzten 20 Jahren vermutlich sogar gestiegen ist. Über den Anbau von Kakao und weshalb uns dieser in Zukunft ausgehen könnte, hab ich euch hier schon erzählt.

Beispiel Natursteinplatten, Indien | Kinder in Steinbrüchen sind losen Steinen und ohrenbetäubendem Lärm ausgesetzt. Sie schaufeln, bis die Hände voller wunder Blasen sind, atmen den ganzen Tag Steinstaub ein und haben am Ende eine Lebenserwartung von gerade einmal 30 Jahren. Und was geschieht mit den gewonnenen Natursteinen? Wir finden sie in Österreich und Deutschland als Grabsteine wieder. Makaber. Vielleicht aber verzieren wir gar unsere schönen Behausungen mit Pflastersteinen und Küchenarbeitsplatten aus Kinderhänden.

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Kinderarbeit in der Teppichproduktion | © Benjamin Pütter

Beispiel Importware Haselnüsse, Türkei | Oftmals ziehen die Familien der kurdischen WanderarbeiterInnen bzw. SaisonarbeiterInnen zwischen April und Oktober auf der Suche nach Arbeit durch das Land. Ihre Kinder arbeiten ebenso auf den Plantagen, weil sie natürlich nicht einfach alleine zuhause bleiben können. Hier pflücken sie bei brütender Hitze, inmitten chemischer Gifte, Haselnüsse von den Sträuchern. Auch für konventionelle Erdbeeren, Tomaten, Melonen, Aprikosen sowie Orangen oder aber Tabak und Baumwolle lässt man gerne einmal filigrane Kinderhände arbeiten. Die Türkei ist übrigens der größte Haselnussproduzent der Welt. Viele Firmen wie Lindt, Ferrero oder Nestlé kaufen dort Nüsse, um sie in der Schokolade zu verarbeiten. Die Türkei hat sich vor der IAO zwar dazu verpflichtet, die Kinderarbeit bis 2015 zu beenden, aber auch 2018 arbeiteten immer noch bis zu zwei Millionen Kinder auf Plantagen. Ferrero erklärt aufgrund der komplexen Lieferkette gar öffentlich, dass die Möglichkeit besteht, dass die Haselnüsse immer noch von Kindern geerntet werden könnten. Kurzum: Wir finanzieren mit Nutella am Frühstückstisch also gar wissentlich Kinderleid.

TRIGGERWARNUNG Beispiel Prostitution und Kinderhandel, weltweit | Besonders schwierig ist die Situation von über 11 Millionen Kindern und Jugendlichen, die in privaten Haushalten arbeiten. Größtenteils Mädchen. Viele von ihnen werden wegen Kleinigkeiten geschlagen, ebensoviele häufig sexuell missbraucht. Die Internet Watch Foundation berichtete für das Jahr 2016 von mehr als 57.000 Links aus 50 Ländern mit Missbrauchsdarstellungen von Kindern. 60 Prozent dieser Seiten werden von Internetanbietern in Europa gehostet. WTF? Wer aber glaubt, dass Missbrauch im großen Stil nur mit Anonymität im Internet möglich ist, täuscht sich an dieser Stelle gewaltig. Vietnamesische Kinderrechtsorganisationen gehen beispielsweise davon aus, dass ein Drittel der vietnamesischen gehandelten Mädchen, im Sexgewerbe in Kambodscha landen (ECPAT Deutschland 2016). Reisende Sexualstraftäter nutzen in Nepal sogar die touristische Infrastruktur, um in Kontakt mit Kindern zu kommen und diese, sei es im Urlaub oder auf dienstlichen Reisen, sexuell auszubeuten (Global Study 2016). 

Kinderwohl versus Wirtschaftswachstum

Unternehmen haben lange Zeit die Verantwortung abgegeben, indem sie sich für nicht zuständig erklärten und auf Regierungen verwiesen. Kinderarbeit ist aber in erster Linie eine ökonomische, also auf die Wirtschaft bezogene, Frage und für ökonomische Lösungen sind nun einmal Unternehmen zuständig. Dies bestenfalls in enger Zusammenarbeit mit Regierungen. 

Die IAO hat es sich zwar zur Aufgabe gemacht, Kinderarbeit, vor allem in ihren schlimmsten Formen, zu beseitigen. Auch haben sich 193 Staaten weltweit 2015 auf die sogenannte Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung geeinigt, um jegliche Form der Kinderarbeit bis zum Jahr 2025 vollständig abzuschaffen.

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Kinderarbeit im Kohleabbau | © Sanjay Kr. Mahato

Aber: Laut Unicef sind die Fortschritte sehr ungleich verteilt. Immer noch sind in unseren Supermärkten und Geschäften zu viele Produkte zu finden, an denen Kinder im Herstellungsprozess mitgearbeitet haben. Vor allem, wenn es um Kakao und Baumwolle geht. Alles geschieht zu langsam, zu schleppend. Deshalb werden 2025 vermutlich auch weiterhin über 121 Millionen Kinder arbeiten müssen. Durch die stetig zunehmende Armut in Folge von Covid-19 könnte diese Dunkelziffer sogar noch deutlich höher ausfallen.

Ihr seht: Noch längst nicht sind alle Formen der Kinderarbeit überall verboten und bessere Gesetze allein reichen nun einmal nicht aus, denn häufig findet die Kinderarbeit gut verborgen statt. Die Umsetzung muss daher kontinuierlich überwacht werden und benötigt zusätzlich Maßnahmen. Dies darf nicht durch Verbote, sondern durch Ursachenbekämpfung geschehen. Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt nämlich, dass man Kinderarbeit nicht einfach verbieten kann, ohne gleichzeitig alternative Verdienstmöglichkeiten, Unterstützung für bedürftige Familien und Bildungsstrukturen aufzubauen. Ansonsten steigt die Armut erst recht wieder ins Unermessliche.

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Wanderarbeiter/innen unter einer Brücke | © Jugend Eine Welt / SDB

Eltern benötigen einen höheren Lohn und, im Falle der eigenen Landwirtschaft, existenzsichernde Preise für ihre Rohstoffe und Produkte. Hier fängt also durchaus die Verantwortung beim Unternehmen an und auch wir, als KonsumentInnen, müssen uns fairerweise zukünftig auf Preisveränderungen einstellen. Denn: Wenn wir den Preis nicht zahlen, zahlen ihn andere. Oft auch Kinder. Mit ihrem Leben.

An der Zukunft anstatt in Fabriken arbeiten – Wie können wir uns gegen Kinderarbeit einsetzen?

Der 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Deshalb lass ich euch fünf kleine, aber wichtige Ideen hier, auf die ihr zukünftig zurückgreifen könnt.

Kleine Hände, große Ausbeute - Warum es 2021 immer noch Kinderarbeit gibt und was wir dagegen tun können | blattgrün x südwind
Mehr Infos, wie du deine Hand zeigen kannst und dich einsetzen kannst gegen Kinderarbeit: www.kinderarbeitstoppen.at

Fair kaufen | Für uns EndverbraucherInnen ist es meist unmöglich zu erkennen, an welchen Produkten Kinderhände mitgearbeitet haben. Im Bestfall kaufen wir daher Produkte mit transparenten Lieferketten und solche, dir per Gütesiegel fair gehandelt wurden. Für Produkte aus mehreren Komponenten wie beispielsweise Laptops gibt es jedoch keine Siegel mehr. Hier besteht nur die Möglichkeit sich über das Unternehmen zu informieren und bei denen zu kaufen, die sich auch klar gegen Kinderarbeit aufstellen. Falls ihr euch nun fragen solltet, wo denn überall Kinderarbeit drin stecken könnte und es zumeist auch tut – Hier eine kleine Auswahl:

Autos, Bleistifte, Blumen, Computer, Laptops, Diamanten, Edelsteine, Elektronik, Feuerwerkskörper, Gewürze, Glas, Grabsteine, Haselnüsse, Lederbälle, Heimtextilien, Kaffee, Kakao, Kleidung, Kosmetik, Korbwaren, Lederwaren, Natursteine, Säfte und Smoothies, Schnittblumen, Schuhe, Schokolade, Smartphones, Spielzeug, Streichhölzer, Tabak, Tee oder handgeknüpfte Teppiche…

Gerade bei täglich genutzten Produkten wie Smartphones eine schwierige Angelegenheit, da beispielsweise Coltan, ein weitläufig genutztes Erzgemisch im Elektronikbereich, im Kongo von Kindern abgebaut wird. Knapp ein Drittel der MinenarbeiterInnen dort sind Kinder und Jugendliche. Auch Kindersoldaten werden im Kongo rekrutiert, dazu aber weiter unten mehr. Die Kinder leiden also nicht nur unter Verstümmelungen oder Atemwegserkrankungen, sondern zerstören gezwungenermaßen durch Kriege ihre Heimat. Dasselbe gilt übrigens auch für Kobalt.

Wir müssen unbedingt lernen unser eigenes Konsumverhalten hinterfragen! Auch, wenn vielleicht nur ein geringer Prozentsatz der verwendeten Zutaten oder Teile aus Kinderhänden stammt. Weniger, dafür reflektierter kaufen bedeutet auch, dass zukünftig weniger Kinder unter Zwang leiden oder gar sterben müssen.

Stimme nutzen | Unterstützt Gesetze, die Kinderarbeit bekämpfen und gebt den PolitikerInnen eure Stimme, die sich auch aktiv gegen Kinderarbeit positionieren anstatt nur davon zu reden. Unterschreibt Petitionen wie Menschenrechte brauchen Gesetze von Südwind. Und auch, wenn man gerne einmal als Miesepeter angekreidet wird: Erzählt von eurem Wissen, wenn andere Schokolade aus dem Discounter essen oder sich alle paar Monate ein neues Smartphone kaufen. Viele wissen nämlich gar nicht, dass an ihren Produkten eine Menge Kinderblut klebt.

Spenden | Finanzielle Unterstützungsprogramme sind wichtige und wirksame Mittel, um Familien in Krisenregionen zu helfen. Für mehr Chancengleichheit braucht es mehr Bildungsmöglichkeiten. Und für alle, denen spenden zu langweilig ist: Gebana, Leute! <3 Ich will euch selbst die Freude lassen mit Gebana zu liebäugeln und lasse euch da jetzt bewusst uninformiert zurück!

Über den eigenen Tellerrand blicken | Wusstet ihr, dass in diesem Moment schätzungsweise 250.000 Kinder als Soldaten missbraucht werden? Logischerweise sind Kinderhände kleiner und schwächer. Somit braucht es auch kleinere Waffen. Die deutsche Rüstungsindustrie gehört übrigens weltweit zu den größten Produzenten solcher kleiner Waffen, die genau in Kinderhände passen. Leider ist das öffentliche Bewusstsein zu klein und die Lobby zu groß, um auf politischer Ebene Druck auszuüben. Informiert euch gerne hier und nutzt euer europäisches Privileg an Demonstrationen und Kampagnen zum Thema teilnehmen zu können oder Petitionen zu unterschreiben. 

Nicht wegsehen | Wir alle können einen wichtigen Beitrag leisten, um Kinder zu schützen. Egal, ob es nun die eigenen oder fremde Kinder sind. ECPAT Deutschland hat zusammen mit dem Bundeskriminalamt im Jahr 2014 eine Meldeseite eingerichtet, über welche Hinweise und Verdachtsfälle sexueller Ausbeutung von Kindern gemeldet werden können. Auch in Österreich gibt es eine Meldestelle gegen sexuelle Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger.

Wie steht ihr zum Thema Kinderarbeit? Lässt sich eine weltweite Wirtschaft ohne Kinderhände überhaupt bewerkstelligen? Was braucht es, um ausbeuterische Kinderarbeit abzuschaffen? Wo können du und ich ansetzen, um die Welt besser zu machen? Ich freu mich auf eure Kommentare und natürlich auch immer sehr, wenn ihr Artikel teilt!

Dieser Blogbeitrag wurde mit der finanziellen Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des Projekts „Our Food. Our Future“ produziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt alleine die Autorin. Der Inhalt kann unter keinen Umständen als Wiedergabe der Position der Europäischen Union verstanden werden.

Quellenverzeichnis: Übereinkommen über die Rechte des Kindes, terre des hommes | Ohne verbindliche Regeln für Konzerne droht der Kampf gegen Kinderarbeit zu scheitern | Bittersüße Schokolade, Kinderarbeit im Kakaoanbau, Südwind | Kinderarbeit in der Steinindustrie, Südwind | Dossier Kinderarbeit, Die Sternsinger | NORC Final Report: Assessing Progress in Reducing Child Labor in Cocoa Production in Cocoa Growing Areas of Côte d’Ivoire and Ghana | UNICEF und ILO: Covid-19 droht Millionen Kinder zusätzlich in Kinderarbeit zu drängen, UNICEF | SDG 8, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschafts­wachstum | Website der IAO Titelbild: Kinderarbeit in der Ziegelproduktion, DKA

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