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Hello Valentine! Die Rohschokolade mit dem gewissen Extra

Schokolade ist schnell gemacht, lecker und lässt sich super verschenken. Wie du sie zubereitest, erfährst du heute im Blog. 

Ich liebe Rohkakao. Und Rohkakao liebt mich. Er enthält jede Menge Eisen, Magnesium, Kalzium, Chrom sowie Zink und ist vollgepumpt mit über 600 Antioxidantien! Roher Kakao sorgt somit für Entspannung, lindert Stress und kann sogar vor Herzinfarkt schützen. Methylxanthin hin oder her – Rohkakao ist mit Sicherheit immer noch gesünder als normale Glucose-Fructose-Kakaopulver-Täfelchen aus dem Supermarktregal! Deshalb gibt es heute ein schokoladiges Rezept zum Nachmachen und Nachnaschen! 

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Die Basics der Schokoladenherstellung

Für dein Grundrezept benötigst du vier Zutaten: Kakaobutter, Rohkakao, Salz und ein Süßungsmittel deiner Wahl.

Ich verwende für meine Schokolade entweder Dattelpaste, Kokosblütenzucker oder Birkenzucker (Xylit). Natürlich kannst du auch auf andere Süße wie Haushaltszucker, Rohrzucker, Honig oder Agavendicksaft zurückgreifen. Wenn du nicht möchtest, dass dein Blutzuckerspiegel in ungeahnte Höhen schnellt, würde ich dir zu Birken- und Kokosblütenzucker raten. 

Statt Rohkakao (ja, ich liebe den Kakao von Green Panda und nein, das ist keine bezahlte Produktplatzierung) kannst du natürlich auch entöltes Kakaopulver in Bio-Qualität oder auch Carobpulver verwenden. Carob ist kalorienarm, fettarm sowie gluten- und laktosefrei und enthält kein Theobromin. Das Pulver wird aus den getrockneten Früchten des Johannisbrotbaums hergestellt und ist meist in Bio-Läden zu finden. 

Deine gewissen Extras 

Statt der 50g Kakaobutter kannst du alternativ auch auf 30g Kakaobutter und 20g Nussmus (z.B. Mandel, Haselnuss oder Cashews) zurückgreifen. Ich finde, diese Kombi gibt der Schokolade extra Cremigkeit und eine sehr leckere, nussige Note. 

Verfeinere deine Schokolade mit gesunden Toppings: Haselnüsse, Walnüsse, Hanfsamen, Mandeln, Cashews oder Pistazien passen einfach immer und sorgen für die gewisse Crunchiness. Auch gepoppter Amaranth, Kokosnussflocken oder Reispuffs sind klasse, wenn du kein Nusstiger bist! 

Trockenobst macht sich ebenso prima in dunkler Schokolade. Erdbeeren, Ananas, Heidelbeeren oder Rosinen verleihen deiner süßen Versuchung noch mehr Süße und sorgen für ein tolles Geschmackserlebnis. Bist du experimentierfreudig, kannst du deine Schokolade auch mit getrockneten Blütenblättern aus biologischer Herkunft bestreuen (Rosen- oder Veilchenblätter eignen sich hierfür sehr gut.)

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Auch Gewürze und Gewürzmischungen können deiner Schokolade einen extra Kick geben! Ich habe vor einiger Zeit durch Zufall das „Alles Liebe“-Gewürz von Sonnentor (ebenso keine bezahlte Platzierung, sondern pure Liebe) in meinen Einkaufswagen gepackt und mit in die Schokolade gepackt. Aber auch Kardamom, Pfeffer, Chili oder Basilikum lassen sich toll mit Trockenfrüchten (vor allem Erdbeeren) kombinieren! 

Dein Rezept für dunkle Schokolade

Zutaten
50g Kakaobutter
4-5 gehäufte EL Rohkakao
2 EL Süße nach Wahl
0,5 TL Vanille
1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Kakaobutter mit der Prise Salz (und falls Zucker in kristalliner Form) über einem Topf bei niedriger Temperatur schmelzen. Die Butter jedoch nicht über 45°C erhitzen, da das Rezept sonst nicht mehr unter Rohkost fällt. (Tipp für Abenteuerlustige: Wenn der Finger auf der Herdplatte die Temperatur aushält, bist du auf dem richtigen Weg.)
  2. Inzwischen vermengst du den Kakao, dein Süßungsmittel und Vanille in einer Schüssel. Gib anschließend die geschmolzene Kakaobutter hinzu und rühre sie mit einem Schneebesen ein. Du kannst nun auch Toppings nach Lust und Laune hinzufügen. 
  3. Schokolade in vorbereitete Förmchen füllen. Meine Herzformen aus Silikon habe ich von Amazon, eine -mit Backpapier ausgekleidete Form- tut es für Tafelschokolade aber auch sicher. Die Schokolade für ein paar Stunden in das oberste Fach des Kühlschranks stellen und aushärten lassen. 

Auf der Suche nach einem weiteren Valentinstags-Geschenk?

Je t’aime, je t’aime! Oh oui, je t’aime! Liebe kann so schön sein und weil sie nicht nur durch den Magen, sondern auch durch die Haut geht, gibt’s von mir noch schnell eine Anleitung für dein individuelles Massageöl

Zutaten
100ml Bio-Trägeröl (Jojoba und Mandel einzeln oder 50/50 vermischt)
15-20 Tropfen naturreines, ätherisches Bio-Öl nach Wahl
1 hübsches Glasfläschchen

Zubereitung
Trägeröl und ätherisches Öl in einer Flasche vermengen. Entspannende Öle sind beispielsweise Lavendel, Melisse, Rose, Vanille, Mandarine, Orange oder Sandelholz. Stimmungsaufhellend wirken unter anderem Rose, Rosenholz, Geranium, Lemongras, Neroli oder Zirbelkiefer. Ich persönlich liebe fruchtige, entspannende Noten wie Mandarine und Orangenblüte mit ein wenig Geranie und Ringelbume (Calendula). 


Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren!

1 Comment

  • Reply
    Melanie
    11. Februar 2016 at 15:30

    Wow, tolles Rezept! Hab mir heute gleich Kakaobutter gekauft.
    Liebe Grüße,
    Melanie

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