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Geschenke aus der Küche: Massagekerze (Basisrezept)

Massagekerze | Blattgrün

WERBUNG Winterzeit ist Kuschelzeit. Wie könnte man das eisige Schneegestöber besser durchstehen als der kalten Jahreszeit gemeinsam zu trotzen, sich in den eigenen vier Wänden zu vergraben und sich etwas Gutes zu tun. Mit einer Massage zum Beispiel. Und einer selbstgemachten Massagekerze, die nicht nur die Sinne streichelt, sondern auch den Körper pflegt und sich noch dazu wunderbar als Weihnachtsmitbringsel eignet.

Massagekerze? Was soll das sein? Wird das nicht gefährlich für den Körper, wenn das Öl so brennend heiß ist? 

Gleich vorweg: No worries! Das Butter-Öl-Gemisch wird zwar innerhalb kürzester Zeit angenehm warm, jedoch (wenn man sich an die Brenndauer hält) nicht brühend heiß. Da die Zutaten der Kerze einen relativ niedrigen Schmelzpunkt haben, werden sie im Normalfall nicht so heiß, wie man es von Teelichtern kennt. (Großes SORRY an alle, die jetzt eine 50 shades of grey-Variation erwartet haben!) Damit ihr euch gleich einmal darauf einstellen könnt: Schon allein beim Schmelzen verbreitet die Kerze einen wundervollen Duft, der euch direkt in den Entspannungsmodus wechseln lässt, denn wie auch bei einer Duftkerze gehen ja die ätherischen Öle in die Raumluft über. Die angewärmte sowie flüssige Massagebutter kann man im Anschluss auch gleich auf die Haut träufeln oder mit den Fingern entnehmen. 

Massagekerze | BlattgrünMassagekerze | Blattgrün

 

Die Vorteile einer selbstgemachten Massagekerze

Man kann zwischen einer Vielzahl an Duftrichtungen, Zusammensetzungen und Farben wählen. Für die Kerze sollte man jedoch nur hochqualitative Fette verwenden. Als Basis haben sich Shea- und Kakaobutter sehr gut bewährt. Diese enthalten kein Wasser, sind sehr stabile Fette und damit auch relativ gut haltbar. Gerne auch in Verbindung mit Kokosfett. (Jedoch hat die Kakaobutter schon einen relativ starken Eigengeruch.) Wer es noch ein wenig fester haben möchte, kann ein wenig Bienenwachs oder Sojawachs hinzufügen. Ich finde jedoch, dass die festen Fette völlig reichen. Für die flüssige Komponente können Jojobaöl, Mandelöl, Hanföl oder jegliches anderes Öl verwendet werden, welches vom eigenen Körper gut vertragen wird, ohne Hautirritationen hervorzurufen. Für den ganz besonderen Duft eignen sich ätherische Öle. Hier bitte keinesfalls Kerzenöle verwenden, sondern auch naturreine ätherische Öle in Bio-Qualität zurückgreifen!

Zutaten, Zubereitung und Verwendung

2/3 Butter (hier: Sheabutter)
1/3 Pflanzenöl (hier: Mandelöl von BIOselect)
Ätherische Öle nach Belieben (hier: Orangenöl von BIOselect)
Kerzendocht mit gewünschter Länge
Wäscheklammer
Gefäß

  1. Die Zutaten werden alle gemeinsam (bis auf die ätherischen Öle) über einem Wasserbad geschmolzen und gut verrührt. 
  2. Im Gefäß nach Wahl den Docht mit einer Wäscheklammer platzieren. (Die Klammer liegt dabei auf dem Gefäßrand auf und hält den Docht, indem er einfach in der Klammer eingezwickt wird.) Ganz wichtig: Das Gefäß, in welches die Masse gegossen wird, sollte am Ende natürlich auch hitzebeständig sein. Daher sollte man auf Plastik verzichten und stattdessen auf Keramik, hitzebeständiges Glas oder ähnliches zurückgreifen. 
  3. Flüssigmasse mit ätherischen Ölen, Färbemitteln oder Dekoelementen (z.B. getrocknete Orangenschalen) vermengen.
  4. Masse vorsichtig in das Gefäß gießen und warten, bis sie sich verfestigt hat. (Der Kühlschrank hat sich hier bewährt!)
  5. Verwendung: Kerze anzünden und etwa 4 Minuten brennen lassen. Kerze auspusten, Docht abkühlen lassen und Flüssigbutter direkt auf die Haut träufeln lassen oder mit den Fingern entnehmen. 

Massagekerze | BlattgrünMassagekerze | Blattgrün

 

Einige der Zutaten kommen diesmal wieder von BIOselect. Die Marke ist euch vielleicht schon von meinem letzten Naturkosmetikartikel, den Badegugels, bekannt. Calmterra vertreibt die griechische Biomarke in Österreich und hat mich seit längerem in den Bann gezogen. Daher freue ich mich auch ganz besonders, dass ich diesen Artikel in Kooperation mit Calmterra gestalten konnte. Als kurze Erinnerung: Die Produkte enthalten keinerlei synthetische Rohstoffe, Erdölprodukte, schädliche Konservierungsmittel, künstliche Aromen oder Farben. Für Deutschland gibt’s die Produkte im Onlineshop von Calmterra, in Österreich kann man sie sowohl im Onlineshop als auch in Apotheken (eventuell muss man explizit danach verlangen bzw. bestellen lassen) erwerben. 

Kennt ihr Massagekerzen oder habt ihr diese selbst schon einmal benutzt? Wie würde eure perfekte Massagekerze aussehen? Mit welchen Inhaltsstoffe würdet ihr eure Kerze kreieren? Ich liebe es von meinen LeserInnen zu lesen! Inspiriert mich mit einem Kommentar oder erntet gutes Karma und teilt diesen Beitrag in den unendlichen Weiten des Internets. Ich freu mich und sag dankeschön! ♥

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Calmterra entstanden,
beeinflusst jedoch nicht meine persönliche Meinung.

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2 Comments

  • Reply
    Jenni
    14. Dezember 2017 at 16:18

    Liebe Tanja,

    ich liebe dieses DIY und muss es mir sofort abspeichern!
    Ich habe schon lange keine Kerzen selber gezogen (früher habe ich das mal in einer Kerzenzieherei an so einem riesigen Bottich gemacht und schöne Erinnerungen daran) und irgendwie finde ich den Gedanken, dass sie nicht „nur“ einen ästhetischen Nutzen hat (obwohl der ja schon ausreichend wäre), sondern auch einen praktischen, sehr schön.

    Eine Frage: Wo bekommst du die Dochte her? Ich habe bisher noch keine schöne Bezugsquelle dafür ausmachen können, leider…

    Liebe Grüße!
    Jenni

    • Reply
      Tanja
      14. Dezember 2017 at 17:19

      Hy, meine Liebe!
      Pfuh, du fragst mich Sachen. :D Die liegen schon ewig hier rum. Ich glaub, die hatte ich damals von Thalia aus der Bastelabteilung. Aber soweit ich weiß, gibt es die in allen möglichen Bastelläden, Baumärkten oder vlt. sogar beim Imker, wenn du Glück hast. :)

      Hab einen feinen Abend!

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