Granolacups oder auch: Wenn das Morgenmüsli-Makeover einem den Tag versüßt {raffiniert-zuckerfrei, vegan}

Granolacups oder auch: Wenn das Morgenmüsli-Makeover einem den Tag versüßt {raffiniert-zuckerfrei, vegan} | Blattgrün

Ich hab mich gestern zum ersten Mal überhaupt an Granolacups versucht und bin seitdem praktisch schockverliebt in die Müsli-Schüsserl! Wer will da noch Getreideflocken zum Löffeln, wenn man dabei sogar auf’s Abwaschen verzichten kann? 

Granolacups sind eigentlich schon seit Jahren ganz trendy in Übersee. Kein Wunder, denn sie sind nicht nur kreatives Frühstücksaccessoire, sondern auch wahnsinnig praktisch und perfekt für große und kleine Freunde des 0815 Morgenmüslis. (Weniger Abwasch, mehr Spaß!) Da ich seit langer Zeit schon viel Freude an selbst gemachten Müsliriegeln habe und der Weg hin zur morgendlichen Abwandlung ja eigentlich nicht weit weg ist, stand dieses Experiment schon länger auf meiner to do-Liste. 

Granolacups oder auch: Wenn das Morgenmüsli-Makeover einem den Tag versüßt {raffiniert-zuckerfrei, vegan} | Blattgrün

Die Schüsserl kommen ohne Unmengen an Zutaten aus und sind überraschenderweise gar nicht so schwer zu backen und ebenso recht flexibel, was die Zutaten betrifft. Außerdem kann man sie nach Lust und Laune mit den verschiedensten Leckereien füllen und somit nicht nur als Frühstück, sondern auch als (halbwegs gesundes) Dessert genießen. Solltet ihr Inspiration für die Füllung benötigen, mag ich euch an dieser Stelle ein paar Ideen mit auf den Weg geben: 

Jenni von Mehr als Grünzeug kam mit der Idee, die Cups mit Vanillecreme und Beeren zu füllen.
Verena von Grüne Mixtion hatte sofort Cashew-Vanille-Creme und Dattelkaramell im Kopf.
Herr Blattgrün war total für selbstgemachtes Bananeneis.
caraandkate würde gleich mal Kokoscreme und Ananas sowie Avocado-Kakao-Creme in die Becher füllen.
Ann-Kathrin von Einfach grünlich bevorzugt eine leckere Kokos-Himbeer-Creme. 

Und natürlich findet ihr in den Müslischüsserln nur die besten Zutaten: Haferflocken, Samen und Nüsse sorgen für langanhaltende Sättigung, viele Ballaststoffe sowie Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fette. Mag man mehr Nüsse, nimmt man auch mehr Nüsse und gibt stattdessen weniger Haferflocken hinzu. Mag man kein Obst als Flüssig-/Breisüße, verwendet man einfach etwas mehr Dattelsirup plus Wasser (Hauptsache insgesamt 0,5 Kaffeebecher). 

Granolacups oder auch: Wenn das Morgenmüsli-Makeover einem den Tag versüßt {raffiniert-zuckerfrei, vegan} | Blattgrün

Zutaten für etwa 5-6 Muffin-Cups/Törtchenformen

1,25 Kaffeebecher Haferflocken (bevorzugt Kleinblatt, geht aber auch mit normalen Flocken)
0,50 Kaffeebecher Samen und Nüsse (hier: geschälte Hanfnüsse, kurz durchgemixte Leinsamen und Sonnenblumenkerne)
0,25 Kaffeebecher Apfelmark oder Bananenpüree
0,25 Kaffeebecher Dattelsirup
0,5 TL Vanille
0,5 TL Zimt
1 Prise Salz

1 Muffinblech oder 5-6 Törtchenformen (8 cm)

Granolacups oder auch: Wenn das Morgenmüsli-Makeover einem den Tag versüßt {raffiniert-zuckerfrei, vegan} | Blattgrün

Zubereitung
  1. Vermengt alle Zutaten in einer Schüssel. Der Teig sollte nicht zerfallen, aber auch nicht zu feucht sein, sonst hält er am Ende nicht richtig in der Muffinform. Die richtige Konsistenz erkennt man durchaus erst nach 10 Minuten, da sich die Haferflocken erstmal vollsaugen müssen. Bitte auch erst dann bei Bedarf mehr Haferflocken oder Dattelsirup hinzugeben. 
  2. Fettet die Förmchen bei Bedarf (je nach Antihaftbeschichtung) ein. Teilt den Teig in 5-6 Portionen und gebt jede Portion in jeweils eine Form. Jetzt ist ein wenig Fingerspitzengefühl angesagt: Drückt den Teig vorsichtig an Boden und Seiten fest, sodass eine Schüssel ohne Löcher oder Risse entsteht. (Die Füllung soll ja später nicht durch die Cups laufen!) 
  3. Wärmt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Lasst die Masse in den Förmchen im Anschluss für etwa 12 Minuten backen. Wenn die Cups goldbraun werden, sind sie fertig. (Wenn ihr sie eher sehr knusprig mögt, könnt ihr sie auch abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form nehmen und nochmals für etwa 5-10 Minuten backen. Hier jedoch darauf achten, dass sie nicht anbrennen.)
  4. Cups für etwa 20 Minuten in der Form auskühlen lassen, anschließend vorsichtig aus der Form lösen und mit allerlei Leckereien füllen.

Ihr könnt sie an dieser Stelle auch gerne einfrieren und bei Bedarf aus dem TK holen und kurz wieder aufbacken. Aber auch ohne Kühlung bleiben sie locker 2-3 Tage frisch. Mehr Frühstücksideen findet ihr, wie immer, hier


Welche Füllungen würdet ihr in die Granola Cups packen? Ich liebe es von meinen LeserInnen zu lesen! Inspiriert mich mit einem Kommentar oder erntet gutes Karma und teilt diesen Beitrag in den unendlichen Weiten des Internets. Ich freu mich und sag Dankeschön! ♥ Eure Tanja | PS: Ein großes Dankeschön an euch und alle anderen, die ich hier so offiziell nicht mehr aufgelistet habe: Ihr habt mir enormen Gusto auf all die schönen, kreativen Füllungen gemacht!

(Dieser Beitrag wurde im September 2018 überarbeitet.)

You Might Also Like

3 Comments

  • Reply
    Der Dattelbär oder auch: Die besten Datteln unter der Sonne {Kooperation, #fairliebtinlinz} – blattgrün
    20. Juni 2017 at 15:34

    […] wenig Inspiration hier: Schokoladige Haselnusscookies, Brownie-Riegel (siehe Fotos im Artikel), Granola-Cups, Energiebällchen mit Hanfsamen und Haferflocken oder Zucchinibrownies können den […]

  • Reply
    Jenni
    26. April 2017 at 12:52

    Liebe Tanja,

    ich war ja schon auf Instagram ganz hin und weg von deinen tollen Granola Cups und jetzt so auf den Bildern und mit der Zutatenliste weiß ich, dass sie sowas von eine gute Idee für mich und Serdar wären!
    Das erinnert mich auch irgendwie ein bisschen an die essbaren Eisbecher, die man in der Kindheit immer beim Eisessen draußen bekommen hat – nur in ziemlich viel gesünder. ;)

    Danke dir auch für die liebe Verlinkung – wobei ich gestehen muss, dass mir die Ideen der lieben Kolleginnen auch richtig, richtig gut gefallen (vor allem natürlich die mit dem Dattelkaramell…)

    P.S.: Ein Hoch auf unkonventionelle Food-Futter-Fotos!

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Tanja
      8. Mai 2017 at 17:48

      Ich hoffe, sie schmecken euch beiden und viel Freude beim Nachmachen. :)

    Leave a Reply