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Einmal Wasser mit ohne, bitte! 3 Trinktipps und ein geschmackvoller Erfahrungsbericht

Einmal Wasser mit ohne, bitte! 3 Trinktipps und ein geschmackvoller Erfahrungsbericht | Blattgrün

[ANZEIGE] Kalorienfrei, vegan, natürlich, umweltfreundlich, frei von Fruktose, Laktose oder Gluten und meist überall verfügbar: Wasser. Heute gibt’s eine Ode an den wichtigsten Nährstoff für den menschlichen Körper und eine kleine geschmackvolle Review zu meinem neuen Alltagsbegleiter von nuapua.

Der Körper besteht zu 65 Prozent aus Wasser, das Gehirn sogar aus 90 Prozent.

Über den Tag gehen durch Schwitzen, Atmen und Co. etwa zwei Liter davon verloren. Schon drei klitzekleine Prozent Flüssigkeitsverlust beeinträchtigen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Das kann sich durch trockene Lippen und dickflüssigen Speichel, aber auch durch Müdigkeit, Kopfweh oder Verstopfung bemerkbar machen. Damit das alles nicht passiert, ist es notwendig den Körper regelmäßig mit Flüssigkeit zu versorgen. 

Keine Kalorien, vegan, natürlich, umweltfreundlich, frei von Fruktose, Laktose oder Gluten und, dafür bin ich immer wieder dankbar, sofort verfügbar. 

Einmal Wasser mit ohne, bitte! 3 Trinktipps und ein geschmackvoller Erfahrungsbericht | Blattgrün

Well -tada- hallo Leitungswasser, du Wunderwuzi und essentieller Nährstoff für’s Überleben, der trotz allem für viele halt einfach nur eines ist: Oag fad. Alle, die irre gern Softdrinks konsumieren, sollten nun die Ohren spitzen: Was, wenn es all diese benefits auch mit Geschmack gäbe, ohne dafür in der Küche frisches Obst, Gemüse und Kräuter schnippeln zu müssen? An dieser Stelle möchte ich euch nuapua vorstellen. 

Heimische Ressourcen nutzen – Natürlich mit ohne!

Die Idee des Flavour-Kapselsystems von nuapua ist die des infused water, also eine Wasserkaraffe, die mit allerlei Obst, Gemüse, Blüten und/oder Kräutern befüllt wird. Mit der Zeit geht der natürliche Geschmack der Zutaten in das Wasser über. Dasselbe Schema findet ihr auch bei diesem österreichischen Unternehmen – Nur eben ohne das Geschnipsel und das Warten auf den ersehnten Geschmack. Wie funktioniert’s?

Deckel abschrauben und nochmals auseinanderschrauben (2 Teile), Kapsel rein, Deckel wieder zusammenschrauben, Flasche mit Wasser befüllen, Deckel drauf bis es 2x klickt (=Aktivierung der Kapsel) und das Wasser über die Öffnung ins Lieblingsglas füllen oder direkt aus der Flasche trinken. Sobald das Wasser durch die Kapsel strömt, wird es mit dem Geschmack angereichert. 

nuapua kommt übrigens aus dem oberösterreichischen Kremsmünster. Der Name des Unternehmens erklärt sich eigentlich eh schon von selbst: Hier werden ausschließlich natürliche Aromen aus Früchten, Kräutern, Gewürzen und Blüten verwendet. Sonst nichts – „nua pua“ eben. (Für alle meine deutschen Freunde aus dem Norden: „Nur pur“.) Es wird konsequent auf künstliche Aromen, chemische Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Zucker(ersatzstoffe) verzichtet. Wie das geht? Der Geschmack kommt hier von Aromen, die über Verfahren wie Destillation oder Extraktion gewonnen werden. Ein bisschen so wie bei der Herstellung hochwertiger ätherischer Öle.

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Schmecken tut’s am Ende in etwa wie die trendigen Mineralwässerchen mit Geschmack, die ihr im Supermarkt findet. Da die auf Dauer jedoch ziemlich teuer sind, hier oft einmal krebserregendes Benzol gefunden wird und die natürlichen Aromen meist nur entfernt mit dem frischen Ausgangsprodukt zu tun haben, greife ich persönlich liebend gerne zu Alternativen wie diesen hier. 

Im Prinzip ist nuapua einfach eine ziemlich feine Abwechslung für a.) Eltern, die ihre Kinder, welche eindeutig zu sehr auf der Softdrinkschiene unterwegs sind, mit gesünderen Alternativen locken wollen, b.) gesundheitsbewusste Hektiker mit Leitungswasserphobie, die gerne auf Zucker, aber nicht auf Geschmack verzichten wollen, c.) Diabetiker und alle, die ihrer Bauchspeicheldrüse wegen auf den Zuckergehalt in Lebensmitteln achten müssen/sollen und d.) alle, denen der Schritt von gewohnt-süßen Softdrinks hin zum faden Wasser einfach (noch) nicht machbar erscheint und naürlich auch für die, die insgeheim gerne zum Mineralwässerchen mit Geschmack aus dem Supermarkt greifen wollen, es aus Liebe zur Umwelt (und zur eigenen Gesundheit) aber dann doch im Regal stehen lassen.

Einmal Wasser mit ohne, bitte! 3 Trinktipps und ein geschmackvoller Erfahrungsbericht | Blattgrün

Ganz ohne Plastik kommt aber leider auch dieses Unternehmen nicht aus. Jedoch, und das muss dazu gesagt werden: Eine einzelne Kapsel wiegt lediglich 1 Gramm. Im Vergleich zu einer 0,75 Liter Plastikflasche kann das Verpackungsmaterial somit um bis zu 98 % verringert werden. 
Da es für das Trinksystem eigene Flaschen braucht, gibt es auch hier eine nachhaltige(re) Lösung: Meine Trinkflasche, die ihr auf den Bilder sehen könnt, ist aus hochwertigem Tritan und kommt ohne BPA oder andere Weichmacher daher. (Übrigens bald auch als Sport-Edition erhältlich.) Ebenso besteht die Möglichkeit gleich zur hübschen Glasflasche zu greifen, die ich aus Liebe zum Recycling eher empfehlen würde. Im unteren Teil der Trinkflaschen erblicken neugierige Augen auch eine Art Depo, in welchem sich Reservekapseln verstauen lassen. So könnte man problemlos eine Woche Urlaub machen und hätte trotzdem immer ganz viel Abwechslung. 
Für die Tritanflaschen sowie die Glaskaraffe arbeitet nuapua mit Partnern aus Österreich und Deutschland zusammen, um die Logistikwege möglichst kurz zu halten und bei der Wertschöpfung in Europa zu bleiben. Das finde ich sehr schön, da dieser Weg am Ende zwar etwas teurer, aber durchaus nachhaltiger ist. 

Einmal Wasser mit ohne, bitte! 3 Trinktipps und ein geschmackvoller Erfahrungsbericht | Blattgrün

Alles in allem liegt die Flasche gut in der Hand, rutscht auch nicht aus dieser, passt auch in kleinere Taschen und sieht außerdem ziemlich sporty-chic aus. Der Verschluss bleibt dicht und auch die Möglichkeit Ersatzteile nachkaufen zu können, finde ich klasse. Ihr wisst: Ich mache Werbung nur, wenn mich Dinge wirklich überzeugen und ich Mehrwert für euch sehe. In diesem Fall kann ich nuapua als Ernährungstrainerin auf alle Fälle weiterempfehlen. 

Insgesamt gibt es derzeit neun verschiedene Sorten und somit genügend Abwechslung, wenn’s um Geschmäcker geht. Wie auch in der Natur schmecken manche Sorten einfach intensiver, während sich andere wiederum sehr dezent auf den Gaumen legen. Ab den angegebenen 0,75l nimmt der Geschmack konstant ab, was man in etwa mit länger andauerndem Kaugummikauen vergleichen kann.  
Neben den fruchtigen Sorten wie Liora, Perrylove, Apery, Manora und Piyuma gibt es auch kräuterintensive Alternativen wie Ginissa, Emili und Culemo. Und dann gibt es noch Cavani, das für mich eher unter coffee flavouring fällt, da Vanille und Karamell für mich einfach nicht in Wasser passen. Alle genannten Sorten findet ihr zum Nachlesen hier nochmal mit mehr Infos zu den jeweiligen Inhaltsstoffen. Ich persönlich mag die kräuterlastigen Variationen am liebsten, da mir die fruchtigen Sorten ein bisschen zu süß und intensiv sind und ich selbst gerne mal infused water mit Gurkenscheiben, ein wenig Zitrone und frischen Kräutern mache. 

(fun fact, weil spontan ausprobiert und für gut befunden: Funktioniert auch prima mit klaren Spirituosen, Kaffee und (veganer) Milch. Just sayin‘.)

Eine  Kapsel kostet umgerechnet etwa 0,70  Cent. Ein Mineralwässerchen mit Geschmack einer bekannten Marke kommt bei derselben Menge Wasser auf 0,90 Cent. Natürlich hab ich hier den Preis der Flasche nicht inkludiert, doch wer gerne und viel infused water trinkt, steigt hier trotzdem auf Dauer durchaus billiger aus. Wenn man jetzt noch die Herstellungsart (Destillation vs. Aromen aus dem Chemiebaukasten) bedenkt, macht es allein schon der Gesundheit wegen wirklich Sinn auf die natürlichere Variante zurückzugreifen. 

Und weil ich die Freude über meinen neuen Begleiter gerne mit euch teilen möchte, gibt’s bis Ende April 15 Prozent Rabatt auf alle nuapua Startersets, wie ich eines habe. Der Rabattcode BLATTGRUEN15 ist einmal pro Kunde und nur auf nuapua einlösbar.

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Richtig trinken leicht gemacht: 3 Tipps für den balancierten Wasserhaushalt

Am Ende mag ich euch noch schnell die drei, meines Erachtens nach, wichtigsten Basics für achtsames Trinken mitgeben. Mehr Tipps und Tricks gibt’s in meinem Wasserwoche-Artikel aus dem Archiv. 

Der Darm kann stündlich etwas mehr als 0,5 Liter Wasser aufnehmen. Es bringt also prinzipiell nichts die empfohlene Tagesmenge in einem Zug runterzukippen! Etwa alle halbe Stunde ein kleines Glas reicht vollkommen, um gut durch den Tag zu kommen.
Grundsätzlich gilt die Regel: 30-35ml pro kg Körpergewicht. (Mehr zu Ausnahmeregelungen und Tipps für individuelle Trinkgewohnheiten findest du hier.) Wenn ihr also die Tritanflasche (0.5l) dreimal täglich auffüllt bzw. die Glaskaraffe (0,75l) zweimal am Tag, seid ihr auf der sicheren Seite was die ungefähre Trinkmenge pro Tag betrifft. Der Rest wird durch die Nahrung aufgenommen. 
Trinktemperatur bestenfalls entsprechend der Umgebungstemperatur wählen, um den Körper nicht unnötig zu belasten. Beispiel: Wer im Sommer eiskalte Getränke zu sich nimmt, muss davon ausgehen, dass er erst recht zu schwitzen beginnt, denn der Körper muss das kalte Getränk im Magen erst einmal auf Körpertemperatur erwärmen. 

Wie handhabt ihr das mit euren Trinkgewohnheiten? Lieber Wasser oder Softdrinks? Welche Tipps habt ihr für mich und andere LeserInnen, um den Wasserhaushalt auf Trab zu halten? Inspiriert mich mit einem Kommentar oder erntet gutes Karma und teilt diesen Beitrag mit euren Freunden. Ich freu mich sehr und sag dankeschön! ♥

 

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit nuapua entstanden,
beeinflusst jedoch nicht meine persönliche Meinung.

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2 Comments

  • Reply
    Julie
    6. März 2018 at 0:46

    Hm.. prinzipiell erstmal keine schlechte Idee, wenn man auf diese Geschmackswässerchen ausm Supermarkt steht und davon wegkommen will.. aber nichts für mich, fürchte ich. :D Dazu wär mir das System zu geschlossen. Ich werde bei Leitungswasser mit Minze/Melisse und Zitronen-/Limettenscheiben bleiben – da bin ich relativ simpel gestrickt. Da ich kein Problem mit Zucker hab, gibt’s auch gerne mal eine Saft-Schorle oder einen Holunderblütensirup – natürlich nicht am laufenden Band, schon klar. :D Zusammen mit dem Tee (Grün, Weiß, Oolong), von dem ich täglich einen Liter runterkippe, ist da schon genug Abwechslung für mich drin. Trotzdem merke ich manchmal, dass ich nicht hydriert genug bin – gerade abends oder unterwegs – da muss ich noch an mir arbeiten, damit ich das Trinken nicht mehr so häufig vergesse. :D

    • Reply
      Tanja
      9. März 2018 at 12:35

      Hey Julie!
      Ich find’s klasse, dass du die Geschmackswässerchen selber machst – Das mach ich im Sommer prinzipiell auch sehr gern mit Kräutern und Gemüse/Obst von der Terrasse. :) Und wie du schon zu Beginn so schön gesagt hast: Eine gute Alternative, wenn man von dem ganzen konventionellen Zeug aus dem Supermarkt wegkommen will und einfach keine Zeit in das „Machen“ an sich investieren will. (Muss ja auch alles geernet bzw. gekauft und dann hergerichtet werden.) Und du glaubst gar nicht, wieviele Leute leider auf gesündere Alternativen verzichten, weil’s ihnen einfach zu viel Arbeit macht!

      Liebe Grüße

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