Aus dem Leben/ Lifestyle

{Werbung, Gewinnspiel arsEdition} ZweitausendNEINzehn oder auch: Weg mit dem Streben nach unerreichbarer Perfektion

{Werbung, arsEdition} ZweitausendNEINzehn oder auch: Weg mit dem Streben nach unerreichbarer Perfektion | Blattgrün

Nach Zweitausendachtsam folgt nun endlich auch ZweitausendNEINzehn und damit auch der bewusste Start in ein neues Jahr, in welchem wir einfach einmal Nein zu all den inneren Dämonen sagen, mit welchen wir uns tagtäglich auseinandersetzen, obwohl wir es eigentlich nicht müssten. 2019 verbannen wir den Hang zur unerreichbaren Perfektion und schenken uns ein wenig mehr Selbstliebe, Seelenfrieden und Leichtigkeit. Und ja, ich bin motiviert af!


Dieser Blogpost wurde von arsEdition gesponsert. Wie genau ich die Kooperation umsetze und zu welchem Fazit ich persönlich komme, ist mir aber selbst überlassen. Wer diesen Artikel aber bis zum Ende liest, bekommt Einblick in die dunkelsten Ecken meiner Seele (just kidding), kann etwas gewinnen und unterstützt meine Arbeit als Bloggerin.


{Werbung, arsEdition} ZweitausendNEINzehn oder auch: Weg mit dem Streben nach unerreichbarer Perfektion | Blattgrün
Wenn du denkst alles wird „easy peasy lemon squeezy“ und dann wird es mit der Zeit eher „difficult difficult lemon difficult“.

2018 war DAS Jahr der Achtsamkeit. Im Prinzip habe ich auch sehr viel geachtet, jedoch nur recht wenig auf mich selbst. Ich habe viel geschrieben, durfte im ORF ganze zweimal über das berichten, was mir am Herzen liegt, war im Radio und bin neue Wege gegangen. Viel Gutes ist passiert, aber auch sehr viel Schlechtes, das mich immer wieder hadern lässt. Nicht nur, dass mein Stiefvater letztes Jahr viel zu jung und viel zu schnell an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben ist. Auch eine Magenblutung, von der ich mich bis heute noch nicht richtig erholt habe, zehrt gerade als Ernährungstrainerin und Foodbloggerin stark an meinem Nervenkostüm, weil ich einfach nicht in dem Umfang arbeiten kann, den ich so perfekt geplant hatte. Aber auch das ewige Auseinandersetzen mit Negativität, besonders, wenn es um den Umgang miteinander auf sozialen Plattformen geht, hat mir viel zu denken gegeben. Wie ihr unschwer erkennen könnt: Nicht immer wird alles so perfekt wie man sich’s vom Leben wünscht. 

Natürlich ist das Streben nach Perfektion aber nicht automatisch schlecht.

Sie hilft uns dabei ehrgeizig zu sein, Neues zu entdecken, Dinge besser machen zu wollen und nach Selbstverwirklichung zu streben. Meist schlägt sie aber dann auf Dauer eine ganz unangenehme Richtung ein. Gerade, wenn es um nachhaltige Themen wie Minimalismus oder Zero Waste geht, neigen viele Menschen dazu von Beginn an sehr hohe Ansprüche an sich, aber gleichzeitig auch an andere zu stellen. 

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Meine Mutter sagt mir seit meinem Kleinkindalter nach, dass ich immer alles perfekt und sofort haben, können, machen und erleben will. Ich bin von Geburt an Perfektionist wie er im Buche steht und arbeite seit meiner Ausbildung zur Sozialpädagogin, deren Abschluss mittlerweile schon wieder knappe 10 Jahre zurückliegt, daran weniger akribisch, pedantisch und teilweise auch besessen, pardon, ehrgeizig zu sein. Meistens funktioniert es, manchmal bin ich aber auch einfach deppad, mach es mir selbst unnötig schwer und lasse es dann schnell wieder, weil es nicht schnell genug perfekt genug ist. Und da geht es nicht nur mir so, denn dieser Gedanke perfekt sein zu wollen liegt leider oft auch gesellschaftsbedingt tief verwurzelt in uns. 

Man sieht es mittlerweile schon als Versagen an, wenn man einen Lifestyle, der bei genauerer Betrachtung nicht zu 100% umsetzbar ist, „unvollkommen“ lebt und dabei auch Fehler macht oder sich mit „Niederlagen“ konfrontiert sieht. Oft gibt es nur entweder oder. Kein gesundes Mittelmaß. Dabei vergessen wir häufig, dass Unvollkommenheit auch Chancen und Möglichkeiten beinhaltet um sich im Positiven mit sich selbst auseinanderzusetzen. Und wir vergessen meist uns selbst die eine Frage zu stellen, die eigentlich so wichtig wäre: „Was passiert eigentlich genau, wenn ich etwas nicht perfekt erledige?“

Diese null Fehler-Generation, in der wir leben, diese unnatürliche Art der Daseinsberechtigung in unserer Leistungsgesellschaft, die vorrangig durch Erfolg legitimiert wird, vermittelt immer wieder das Gefühl nicht genug zu sein. Was, du kaufst Tofu in Plastik? Was, du hast auch unfair produzierte Kleidung auf der Kleiderstange? Warum bist du als Ökotante nicht gänzlich vegan? Zu Beginn meiner Less Waste-Odyssee hat es mich immer wieder ein Stück zurückgeworfen solche Sätze von wildfremden Menschen zu hören und zu lesen. Heute schmunzle ich meist, denn: Wir alle machen unser eigenes Ding um die Welt, in der wir Gäste sind, zu schützen und haben dabei ein Potpourri an Stärken, aber auch an Schwächen. Es gibt keinen magischen Weg zu leben, der für alle gilt. 

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Hab keine Angst vor Perfektion, denn du wirst sie nie erreichen. (Dali)

Ich habe mir vorgenommen mich dieses Jahr mehr auf das zu konzentrieren was mir gut tut und auch auf meine Stärken, ohne mich dabei von meinem Umfeld beeinflussen zu lassen. Meine Schwächen lieben lernen. Die kleinen Dinge des Alltags neu entdecken und schätzen lernen. Die schlichte Schönheit des Unauffälligen wahrnehmen. Langsamer werden und einen Schritt zurück gehen von der hektischen Welt. Nähren, was authentisch ist. Entfernen vom Drang zur Perfektion. Hinbewegen zum Unvollkommenen. Ein Stück mehr von mir selbst einsammeln. Ankommen. Bei mir. Dazu gehören vor allem das Nein-Sagen ohne schlechtes Gewissen (2019 bin ich der Jim Carrey des Neins), aber auch Dankbarkeit und das Wertschätzen meiner kleinen Erfolge. 

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Helfen tut mir dabei gerade ein kleines Druckwerk, dass mich seit nun etwa zwei Wochen begleitet. Genau genommen sind es sogar fünf kleine Druckwerke aus dem liebevoll zusammengestellten „Entrümpeln für die Seele“-Paket von arsEdition. Eigentlich bin ich ja nicht so der Selbsthilfebuch-Fuchs, aber wenn einem ein Mitmach-Büchlein mit dem wundervoll passenden Titel Scheißegal, ich lass das jetzt so ins Haus flattert, muss man es ja fast aufsaugen. Das Journal of Happiness hab ich außerdem auch sehr ins Herz geschlossen, da es ein wirklich wunderschön gestaltetes Dankbarkeitsbuch ist. Daneben gibt es noch zwei 30 Tage-Challenges (Minimalismus bzw. Aufräumen / Glücklich sein) im Leseformat. Eine Art Detox-Kur für Menschen, die zu viel physischen oder aber psychischen Ballast mit sich tragen und ihn einfach einmal loswerden wollen. Mehr zu den Inhalten findet ihr hier:

Und weil man brauchbare Dinge, in sharing is caring-Manier, weitergeben soll, mag ich dieses bisschen angenehme Leichtigkeit, das von Tag zu Tag auf spielerische Weise wächst, mit zwei glücklichen (oder derzeit noch nicht so glücklichen) Menschen teilen. 

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Kommentiert unter dem Artikel, mit welchen Themen ihr struggelt und welches der Goodies ihr gerne in euren Händen halten möchtet. Ein Follow bei Instagram wäre schön, ist aber kein Muss. Hinterlasst mir in dem Kommentar euren Vornamen und eine gültige Mail-Adresse. Das Gewinnspiel startet am 21.01.2019 und endet am 26.01.2019 um 12:00 Linzer Ortszeit. Die zwei GewinnerInnen werden per Mail benachrichtigt. Mehr zu den Teilnahmebedingungen gibt’s hier.  Gewinnspiel beendet. Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner! :)

23 Comments

  • Reply
    Horst
    26. Januar 2019 at 19:43

    Servus Tanja!

    Ein wirklich sehr gut geschriebener Artikel! Ich stimme dir 100% zu – es gibt keine Perfektion und auch nicht den einen, richtigen Weg! Mir ist nur wichtig, dass man sich als Mensch generell auch Gedanken macht, was das eigene Handeln bewirkt und wie man seinen Fußabdruck verringern kann.

    Ich bin Gegner von „Kampf-Veganern“ bzw. Extremisten aller Art. Man kann niemanden seinen eigenen (perfekt geglaubten) Lebensstil aufzwingen. Aber ich erlaube´mir schon, Leute etwas zu sensibilisieren – möglichst ohne erhobenem Zeigefinger.

    Ich habe erst Anfang 2018 damit angefangen, mich intensiver mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und habe schon einiges dabei gelernt. Zum Beispiel, dass das alles nicht so einfach ist. In meinen Blog hat Nschhasltigkeit neben meinem Hauptthema Wandern auf jeden Fall einen fixen Platz eingenommen.

    Zum Beispiel: https://blog.austria-insiderinfo.com/nachhaltigkeit/welt-retten/

    Have fun
    Horst

    P.S.: Für das Gewinnspiel bin ich wohl um ein paar Minuten zu spät. „Scheißegal, ich lass das jetzt so“ hätte mir sonst schon gefallen :-)

  • Reply
    Rahel
    25. Januar 2019 at 22:20

    30 Tage Challenges, da ich zurzeit Challenges brauche, schon lange aufräumen sollte und an mir arbeiten möchte. Das neue Jahr hat nicht glücklich gestartet. Es kann nur besser werden…

  • Reply
    Dominika
    25. Januar 2019 at 21:58

    Hey, ich nehme mir zu viel vor und stelle mich und meine Gesundheit auf den letzten Gleis. Man möchte es irgendwie jedem Recht machen, allem gerecht werden und vergisst sich selbst. Ich würde mich über das Journal of Happiness aber auch die 30 Tage Challenges hören sich perfekt an. LG :)

  • Reply
    Britta
    25. Januar 2019 at 21:35

    Zur Ruhe kommen und sich nicht hetzen lassen (von den eigenen Gedanken), dass ist mein Plan für 2019. Das Leben ist jetzt wäre genau das richtige Buch für mich und ich würde mich sehr darüber freuen. Dir alles Liebe und gute Besserung für den Magen, Britta

  • Reply
    Caroline
    25. Januar 2019 at 19:45

    Ich nehme mir meist zu viel vor und bin dadurch dann so gelähmt, dass ich gar nichts schaffe ._. Daher würde ich mich über das Journal of Happiness freuen.

  • Reply
    Bettina
    25. Januar 2019 at 14:35

    Prokrastination und dann nehm ich mir vor, früher mit etwas anzufangen/etwas zu erledigen und dann packt mich wieder die fehlende Selbstdisziplin.. .

  • Reply
    Sandra
    25. Januar 2019 at 12:55

    Zufrieden mit sich selbst zu sein – nicht immer einfach, aber sehr erstrebenswert! Deshalb würd ich mich sehr über „Scheißegal, ich lass das jetzt so“ freuen.

  • Reply
    Sandra
    25. Januar 2019 at 8:47

    Manchmal das Leben nich zu ernst nehmen – sehr erstrebenswert, aber oft eine Herausforderung. Aus diesem Grund würde ich mich sehr über „Scheißegal, ich lass das jetzt so“ freuen!

  • Reply
    julia
    24. Januar 2019 at 18:37

    Hallo! „Das Leben ist Jetzt“ würde mich sehr interessieren. :)
    Ich stresse mich oft selbst sehr, hauptsächlich im Job, weil ich es allen recht machen möchte und allzu oft vergesse, dass das nicht immer möglich ist. Dabei mache ich mir oft Vorwürfe und nehme Dinge persönlicher, als sie oftmals sind. Obwohl ich weiß, dass man es nicht allen recht machen kann, ist es oft nicht leicht das einzusehen. :)
    Liebe Grüße, Julia

  • Reply
    Andrea W.
    24. Januar 2019 at 12:33

    Mit drei Kindern scheitert man jeden Tag auch nur im Ansatz einen perfekten Haushalt zu haben. Das Buch „Scheißegal ich lass das jetzt so“ würde mir bestimmt ein bisschen mehr Gelassenheit geben. Vielleicht habe ich ja Glück :-)

  • Reply
    Angelika
    24. Januar 2019 at 10:23

    Ich bin immer sehr Perfektionistisch mit mir selbst und das kostet mich sehr viel Zeit. Ob es jetzt darum geht für eine Prüfung zu lernen, eine Arbeit abzugeben oder Ordnung zu halten…Deshalb könnte ich sicher sehr viel mit dem Buch „Scheißegal, ich lass das jetzt so“ anfangen.

  • Reply
    Eva
    24. Januar 2019 at 3:05

    Ich hab das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Renne ich vor Problemen weg? Lass nur die Zeit verstreichen? Aber das Leben ist doch JETZT! Genau deshalb interessiert mich der Titel.

  • Reply
    diealex
    22. Januar 2019 at 23:01

    Hallo,
    ich kämpfe besonders mit Selbstzweifeln und meinen eigenen Erwartungen an mich selbst. Vielleicht sollte ich einfach mal dankbar sein für das, was ich habe? Deshalb wünsche ich mir das Journal of Happiness .
    Viele Grüße, die Alex

  • Reply
    Sascia
    22. Januar 2019 at 19:52

    Das Thema Dankbarkeit finde ich wichtig und spannend, denn eigentlich werden wir jeden Tag irgendwie von irgendwem oder irgendwas beschenkt. Nur nehmen wir es in den meisten Fällen nicht wahr. Daher würde ich mich riesig über das „Journal of Happiness“ freuen.

  • Reply
    Jenni
    22. Januar 2019 at 15:44

    Ich kämpfe sehr damit, immer zu kritisch mit mir selbst zu sein. Das führt natürlich einerseits zu ständiger Unzufriedenheit und nagt andererseits auch sehr an meinem Selbstbewusstsein. Ich würd emich daher sehr über das Buch „Scheißegal, ich lass das jetzt so“ freuen! Liebe Grüße

    • Reply
      Tanja
      26. Januar 2019 at 19:58

      Hey Jenni! Dann hoffe ich, dass dich dieses Buch ein wenig entspannter machen wird. :) Ich meld mich noch per Mail bei dir! :)
      Liebe Grüße
      Tanja

  • Reply
    anne
    22. Januar 2019 at 10:42

    Schönes Bücherpaket. Ich wünsche, dass dir gelingt mit dem nein sagen!
    Ich sollte daran arbeiten, dass mir blöde kommentare von anderen egal si d. Seit dem zweiten baby hab ich kein besonders dickes fell. Liebste grüsse, anne

  • Reply
    Manuela Scheucher
    22. Januar 2019 at 9:51

    „Scheißegal, ich lass das jetzt so“ wär wohl für einePerfektionistin, die ihre Bleistifte gerne auf gleiche Höhe spitzt eine ideale Literatur, was meinst du? :D LG, Manu

  • Reply
    Patricia
    22. Januar 2019 at 8:53

    Danke für den tollen und ehrlichen Text! Ich finde mich in einigen Passagen wieder und finde die Idee vom „Nein-Sager“ besonders inspirierend und nachahmenswert! „Nein“ zu Menschen, Aktivitäten, Gedanken und Dingen die einem unnötig Energie rauben! Ich finde die gesamte ars-Edition für mehr Leichtigkeit im Leben sehr ansprechend und würde mich deshalb über jedes der Bücher freuen :).
    Alles Liebe, Patricia

  • Reply
    Judith
    21. Januar 2019 at 23:00

    Ein sehr schön geschriebener Post, danke dafür! Ich „kämpfe“sehr mit den Themen Perfektionismus und Selbstliebe/-annahme. Würde mich sehr über das „Journal of Happiness“ freuen!

    Viele Grüße

    • Reply
      Tanja
      26. Januar 2019 at 19:56

      Hey Judith! Dann hoffe ich, dass dir das Dankbarkeitstagebuch ein paar schöne Momente schenkt und dich immer wieder daran erinnert, dass du dir dein Leben gar nicht so schwer machen musst. :) Ich meld mich nochmals per Mail bei dir!
      Liebe Grüße
      Tanja

  • Reply
    Christina
    21. Januar 2019 at 20:06

    Sehr schön geschrieben! Ich versuche immer und überall, es allen recht zu machen – außer mir selber. Deswegen würde ich mich sehr über das „Journal of Happiness“ freuen.
    Viele Grüße

  • Reply
    Lars
    21. Januar 2019 at 14:56

    Perfektionismus und die daraus fast ständige Unzufriedenheit ist mein Problem. Würde mich sehr über das Buch „Scheißegal, ich lass das jetzt so“ freuen.

    LG

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