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Zucchinibrownies (raffiniert-zuckerfrei, laktosefrei) und eine kleine Liebeserklärung

Heute gibt’s eine kleine Liebeserklärung und ein fantastisches Rezept für alle, die noch nicht wissen, dass man aus Zucchinis nicht nur Suppe machen kann.

Ich nutze meine Zeit beim Morgenkaffee gerne, um auf anderen Blogs zu stöbern, neue Artikel über Nachhaltigkeit zu entdecken und Inspiration zu finden. Irgendwann habe ich dabei auch Mehr als Grünzeug entdeckt und bin seitdem hin und weg! Jenni kocht vegan sowie mit natürlichen Zutaten und erfreut sich an einem müllfreien Leben in Zero Waste-Manier, während die kleine Philosophin in ihr die Welt mit kritischem Blick immer wieder neu entdeckt. Ich hab ihren Blog sehr lieb gewonnen und Jenni dementsprechend natürlich auch, obwohl wir uns persönlich noch nie begegnet sind. Das liegt vor allem daran, dass ihre Blogartikel so wundervoll authentisch sowie mitten aus dem Leben geschrieben sind und ich mich bei jedem Absatz selbst immer wieder finde. Du kannst dir also denken, dass Jenni eine meiner ersten Anlaufstellen ist, wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich mit übrig gebliebenem Obst und Gemüse anfangen soll. 

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So auch, wenn es um die Verwertung der riesigen Bio-Zucchini geht, die mir am Wochenende freudig von meiner liebsten Freundin überreicht wurde. Und, wenn man schon einmal so ein gesundes Monster im Kühlschrank hat, muss man es auch mit viel Liebe verkochen. Deshalb gab es Anfang der Woche neben der Zucchinicremesuppe mit Naturreis auch leckere, schokoladige Brownies.

Hierfür habe ich das Rote Bete-Rezept von Jenni nach dem Motto „Reinpacken, was zuhause rumsteht!“ ein bisschen abgewandelt und muss sagen, sie hat’s einfach drauf! Die Brownies sind ultralecker, am nächsten Tag noch besser UND niemand würde bemerken, dass da eine Zucchini drin ist. Das Originalrezept findest du übrigens hier, falls du mal zu viel Rauna daheim hast und nicht immer nur Vor- oder Hauptspeisen damit zaubern willst.

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Zutaten für eine 30x20cm Form

1-2 Zucchini (etwa 500g)
2 Tassen Vollkornmehl (hier: Weizen)
5 EL Rohkakao
20 Datteln oder 1 Tasse Dattelpaste
80g selbstgemachte Schokolade
5 EL Apfelmus
2 EL Kokosöl 
2 TL Weinsteinbackpulver
1 Tasse Walnüsse, gehackt

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Zubereitung
  • Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen. Die Zucchini klitzeklein raspeln oder im Mixer mit dem Apfelmus, dem Kokosöl und der Dattelpaste pürieren. (Wenn du kein Dattelmus, sondern Datteln verwendest, entkerne sie, schneide sie in kleine Stücke und lege sie beiseite.)
  • Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Kakao, Datteln) in eine Schüssel geben und die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  • Nun die flüssigen Zutaten (Zucchinipüree, Apfelmus, Kokosöl und geschmolzene Schokolade) zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren. Anschließend die gehackten Nüsse unterrühren.
  • Form einfetten, den Teig hineingießen und gleichmäßig verteilen. Im Backofen ca. 25 Minuten backen lassen (Stäbchen-Probe) und im Anschluss in der Form auskühlen lassen. Danach in kleine Stücke schneiden und genießen. Zu den Brownies passt nach meinem Empfinden selbst gemachtes Bananeneis perfekt!

Dir wünsche ich viel Freude und Genuss beim Nachbacken und danke, liebe Jenni, für das Original-Rezept! :) 

5 Comments

  • Reply
    Der Dattelbär oder auch: Die besten Datteln unter der Sonne {Kooperation, #fairliebtinlinz} – blattgrün
    21. Juni 2017 at 10:49

    […] Naschen geht!), Granola-Cups, Energiebällchen mit Hanfsamen und Haferflocken oder Zucchinibrownies können den nächsten Kaffeetratsch oder eine anstrenge Wandertour verschönern. (Sollte bei […]

  • Reply
    Jenni
    6. September 2016 at 9:41

    Liebe Tanja!

    Ich danke dir auch hier noch einmal für das Loblied auf das Brownie-Rezept und meinen Blog überhaupt – ich glaube, ich habe den Artikel jetzt schon fünf Mal gelesen, weil er mir immer wieder meinen Tag erhellt (vielleicht klingt das ein bisschen komisch, so als bräuchte ich das für mein Ego oder so – aber das ist einfach so mega-lieb geschrieben, dass ich nicht anders kann ;) ).

    Deine Abwandlung finde ich übrigens genial – Zucchinischwemme habe ich nämlich aktuell auch regelmäßig und ich bin selbst noch gar nicht auf die Idee gekommen, diese Brownies mit Zucchini anstelle von Roter Bete zu backen. Hach, wieder eine Idee mehr – danke dir! :)

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      tanjachampagner
      7. September 2016 at 15:59

      Das is süß von dir und freut mich natürlich, wenn ich dich damit glücklich machen kann! :) Außerdem: Ein bisschen Ego streicheln, darf auch mal sein! Es heißt ja immer, man soll sich selbst lieben lernen! ;)

  • Reply
    Cosima | Ricemilkmaid Blog
    2. September 2016 at 11:45

    Huhu Tanja,

    ich kann dir nur zustimmen, auch ich bin von Jennis Blog begeistert und liebe ihre Rezepte. :)

    Die Rote-Beete-Brownies haben wir tatsächlich auch schon nachgebacken und haben sie gemeinsam mit ein paar Freunden innerhalb kürzester Zeit vernascht, übrig geblieben ist nichts davon. Ich hatte davon damals auch ein Foto gemacht, durch die Rote Beete sind die Brownies nämlich richtig schön dunkel geworden: https://www.instagram.com/p/BGvu0FNP1L3/?taken-by=ricemilkmaid

    Aber dein Rezept mit der Zucchini klingt auch wirklich super und ich denke, das werde ich demnächst auch mal ausprobieren. Super Resteverwertung! :)

    Hab einen schönen Tag und komm gut ins Wochende!
    Liebste Grüße,
    Cosima

    • Reply
      tanjachampagner
      2. September 2016 at 13:59

      Heyho!
      Deine Brownietorte sieht aber auch hammermässig aus! …Was mich grad dran erinnert, dass ich deine Sojaschnetzel-Riegel endlich mal backen muss! Die stehen nämlich auch schon seit Wochen auf meiner Verwertungs-Liste! ;) Liebst, Tanja

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