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Winterliches Nuss-Porridge trifft heißen Zimtapfel

Ach, du kalte Jahreszeit.. Gut, dass es Porridge gibt! Haferbrei ist ein tolles, bekömmliches Frühstück (oder süßer Snack.. oder gesundes Dessert.. oder bekömmliches Pre-Workout-Futter), da er sättigt und dabei viele Nährstoffe liefert.

Eigentlich mag ich die kalten, matschigen Wintermonate ja überhaupt nicht. Am liebsten würde ich mich von November bis März, eingehüllt in die dickste Decke der Welt, samt Buch (oder eher unzähligen Büchern) vor den Heizkörper setzen und die Gedanken bis zum Frühling hin schweifen lassen. Um also nicht gleich morgens unnachgiebig griesgrämig in den Tag zu starten, gibt’s alternativ einfach ganz viel liebevoll-gekochte Wärme. Laut TMC verbessert ein warmes Frühstück Verdauungsbeschwerden, lindern den Heißhunger auf Süßes, stärkt die Milz (sowie somit auch die Lunge) und wärmt den fröstelnden Körper schön von innen. Solltet ihr also immer wieder an Magen-Darmbeschwerden leiden, nach dem Frühstück schnell wieder hungrig sein oder als wandelnder Eiszapfen durch den Tag spazieren, empfehle ich euch unbedingt eine warme, erste Tagesmahlzeit!

Ich zelebriere mein Frühstück, wie ihr mittlerweile schon wisst, wahnsinnig gerne und nehme mir dafür auch dementsprechend viel Zeit. Wenn ich jedoch mal ein bisschen weniger Zeit habe oder keine Lust darauf Pancakes zu backen, gesunde Brötchen zu schmieren oder sonst wie den Kochlöffel ewig lang zu schwingen, weil ich morgens lieber 15 Minuten länger unter der Decke verbringen will, ist Haferbrei eine schnelle sowie einfache Frühstücksoption. Dauert zwar auch ein paar Minuten, aber hey: Great things take time! Und natürlich kommt das Rezept auch ohne zugesetzten Industriezucker aus. :) 

Zutaten

60g kleinblättrige Haferflocken
200ml vegane Milch
1EL gemahlene Walnüsse (oder andere Nüsse)
2 rote Äpfel
2EL Dattelmus
1-2 Spritzer Zitronensaft
Zimt, Vanille

Zubereitung
  1. Mandelmilch im Topf erwärmen, Haferflocken einrühren und kurz aufkochen lassen.
  2. Vom Herd nehmen und gemahlene Walnüsse einrühren. (Sollte der Haferbrei am Ende zu dickflüssig sein, einfach noch ein wenig vegane Milch einrühren.)
  3. Einen Apfel mit dem Dattelmus, einem Spritzer Zitronensaft und 2 EL Wasser im Mixer pürieren, bis eine feine Konsistenz entsteht.
  4. Den zweiten Apfel in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Apfelmus aus dem Mixer, dem Zimt und der Vanille kurz im Topf erwärmen. Apfelmischung auf das Porridge geben, auf Wunsch mit Nüssen und Zimt garnieren und genüsslich loslöffeln!

12 Comments

  • Reply
    Sharon
    11. Februar 2017 at 19:18

    Hallo Tanja,
    über die liebe Jenni bin ich auf Deinen Blog gestoßen und an diesem Rezept quasi „kleben“ geblieben, sieht so köstlich aus. Ich liebe Porridge, habe aber noch nie Zitrone beigemischt, das muss ich mal ausprobieren.
    Beste Grüße von greenysherry.com
    Sharon :-)

    • Reply
      Tanja
      3. März 2017 at 19:34

      Super, das freut mich! :) Ich hoffe es schmeckt dir! Liebste Grüße, Tanja

  • Reply
    Nina
    5. Februar 2017 at 18:53

    Hmmmm :)
    Darauf hätte ich jetzt extrem Lust!!!
    Sieht toll aus <3
    Liebe Grüße
    Nina
    http://www.bodyholic.at

    • Reply
      Tanja
      3. März 2017 at 19:43

      Sorry, dass ich erst einen Monat später kommentiere, aber jetzt wo du’s sagst, kommt die Lust auf Porridge schon wieder leise und fast unbemerkt in mir hoch. :D Und danke nochmals für das liebe Interview – Hat mich sehr gefreut die Fragen zu beantworten! Liebste Grüße

  • Reply
    Jenni
    11. Januar 2017 at 15:36

    Liebe Tanja!

    Ich glaub’s nicht – da hast du doch (bis auf den Zitronenspritzer) gerade exakt das Rezept für das Porridge gepostet, das bei mir aktuell jeden Morgen in der Schüssel landet! Haargenau dasselbe! :D
    Der einzige weitere Unterschied: Ich nehme meistens Wasser anstelle der Pflanzenmilch (und das schmeckt gar nicht so schlimm wie es klingt), ansonsten ist wirklich alles absolut identisch. Hach, es freut mich, dass wir so einen ähnlichen Geschmack haben! :)

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Tanja
      11. Januar 2017 at 17:42

      Ja, mit Wasser allein hab ich’s auch schon versucht – schlimm ist es wirklich nicht, aber da fehlt mir aber einfach der nussige Geschmack. :)
      PS: Ich find’s auch immer wieder total erstaunlich, dass wir so gut harmonieren, ohne, dass wir uns persönlich kennen. Vor allem weiß ich dadurch, dass es kaum Rezepte auf deinem Blog gibt, die ich nicht mag. (Falls es überhaupt eins gibt. hihi)
      Liebst, Tanja

  • Reply
    Lali
    10. Januar 2017 at 23:37

    Yummie, das sieht so lecker aus!!

    • Reply
      Tanja
      11. Januar 2017 at 13:17

      Freut mich, dass es dir gefällt! :)
      Liebst, Tanja

  • Reply
    strawberrymouse
    9. Januar 2017 at 21:48

    :D Seit Wochen mein Lieblingsfrühstück…ich bereite es schon immer direkt für 2 Tage vor und lasse die Haferflocken über Nacht im Kühlschrank im Wasser ziehen, um sie dann morgens mit Pflanzenmilch zu kochen. Nüsse habe ich bisher nicht rein getan…ist aber eine gute Idee! Statt (ungesüßter) Mandelmilch nehme ich (ungesüßte) Sojamilch (am liebsten von Alpro, weil die sich auch für eine Latte gut aufschäumen lässt). Dattelmus und Zitronensaft lasse ich auch weg…ich bin da eher Purist: Vanille, Zimt und zerkleinerter Apfel, noch mal aufkochen, fertig.

    Winterschlaf wäre voll mein Ding…

    • Reply
      Tanja
      10. Januar 2017 at 1:16

      Ohne Dattelmus geht hier nix. :D
      Aber ich bin da ganz bei dir: Ein Winter ohne wärmenden Haferbrei ist einfach undenkbar.

      • Reply
        strawberrymouse
        13. Januar 2017 at 1:52

        Dattelmus habe ich noch nie probiert…sollte ich wohl mal^^.

        • Reply
          Tanja
          13. Januar 2017 at 17:16

          UUUUNBEDINGT! :)
          Solltest du die gekaufte Variante bevorzugen oder keinen Hochleistungsmixer zuhause haben, mag ich dir an dieser Stelle den Dattelbären empfehlen. Ich liebe die Firma heiß und innig!

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