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Tiny Houses – die Bewegung aus Amerika {Gastartikel}

Jeder träumt in einer gewissen Weise von Freiheit, egal, ob Ortsungebundenheit oder finanzielle Unabhängigkeit. Dieser Traum ist bereits für viele Menschen zur Realität geworden. Und zwar durch sogenannte „Tiny Houses“, also wortwörtlich winzige Häuser. In diesem Beitrag findet ihr Inspiration, sowie wichtige Infos über diesen Trend und kommt damit eurem Traum schon etwas näher.

Downsizing liegt im Trend

In Zeiten von steigenden Mieten und Platzmangel in großen Städten werden, besonders für junge Menschen, alternative Wohnmodelle immer interessanter. Aus diesem, und anderen Gründen, hat sich in Amerika eine Bewegung der „Tiny“ oder „Micro Homes“ entwickelt. Die Häuser sind groß genug zum Leben, also Kochen, Schlafen, Arbeiten, Essen und vielem mehr. Im Internet kursieren zahlreiche Bilder aber auch Baupläne von den Besitzern als Inspirationsquelle. Ein minimalistischer Lebensstil bringt zahlreiche Vorteile mit sich, nicht nur finanziell, sondern auch für die Umwelt. Als Ersatz zum großen Garten können platzsparende Alternativen, wie z.B. ein Anlehngewächshaus mit dem kleinen Zuhause kombiniert werden. Leider sind in Europa die Bauvorschriften und Genehmigungspflichten, im Gegensatz zur USA, sehr kompliziert. Aus diesem Grund lebt diese Bewegung für Europäer zum Großteil nur im Internet.

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Nomadentum im mobilen Zuhause

Als Alternative zu den schönen Minihäusern gibt es attraktive mobile Varianten. Neben dem mobilen Minihaus auf Rädern bieten sich weitere kreative Möglichkeiten an, wie beispielsweise das Leben in einem umgebauten Bau- oder Zirkuswagen. Viele Menschen erfüllen sich durch ein mobiles Zuhause den Traum von Freiheit und einem Leben im Einklang der Natur.

Baumhäuser als Zufluchtsort

Wer hat als Kind nicht von einem Baumhaus geträumt? Weltweit gibt es viele Menschen, die sich diesen Traum vom eigenen Baumhaus, als Rückzugsort und Wohlfühloase, erfüllen. Zahlreiche Firmen in Amerika, aber auch in Europa, haben sich auf den Bau von traumhaften Baumhäusern spezialisiert. Beim Eigenbau sollten besonders die Sicherheit und Umweltfreundlichkeit im Vordergrund stehen. Vor allem auf die ordnungsgemäße Montage am Baum sollte man achten, damit dieser nicht am Wachstum beeinträchtigt wird. Zusätzlich ist die Verwendung von nachhaltigen Materialien, wie z.B. Schafwolle als Dämmstoff, besonders sinnvoll. Bevor es losgeht, ist es besonders wichtig, dass man sich gründlich über die jeweilige Rechtslage und Baugenehmigungen informiert.


Hy! Mein Name ist Roland Reiter, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Oberösterreich. Meine Begeisterung für „smartes Wohnen“ und innovative Technologien teile ich auf meinem Blog Ich bau ein Haus. Wie steht ihr zu Mikrohäusern? Könntet ihr euch ein Leben auf kleinem Raum vorstellen? Ich freu‘ mich auf eure Kommentare! 

 

2 Comments

  • Reply
    Jenni
    6. September 2016 at 9:44

    Liebe Tanja, lieber Roland!

    Ich finde die Tiny-House-Bewegung wahnsinnig faszinierend – und so ein kleines Häuschen für sich ist sicherlich der Traum vieler, vieler Menschen. Ich habe mich damit auch einmal näher beschäftigt und herausgefunden, dass es ja auch in Deutschland schon das ein oder andere StartUp gibt, das sich der Thematik angenommen hat und versucht, solche Projekte (bezahlbar) umzusetzen. Leider ist das meiste wieder im Sande verlaufen – unter anderem auch wegen der Problematiken der Baugenehmigungen, denke ich.

    Aber ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommt und verfolge das auf jeden Fall weiterhin – denn ich könnte mir so ein Leben im Minimalhaus schon seeeehr gut vorstellen. :)

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      tanjachampagner
      7. September 2016 at 15:57

      Ja, das finde ich auch schade! Ich wär aber total für einen Wohnwagon, aber da muss ich noch ein bissl sparen! ;) Liebst, Tanja

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