Tag der Artenvielfalt: 13 Tipps für nachhaltige Biodiversität {Werbung}

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Erst kürzlich saßen einige Volksschüler während der Nachmittagsjause in meiner Betreuung gemeinsam um den Küchentisch und meinten zu mir: „Tanja, wir müssen reden. Das Müsli, das du uns gekauft hast, möchten wir nicht mehr essen.“ „Warum denn? Schmeckt’s euch nicht?“, habe ich gefragt. „Nein, das ist es nicht. Aber auf der Verpackung steht Palmöl und Palmöl sorgt doch dafür, dass im Regenwald Tiere ihr Zuhause verlieren oder nicht?“

Ich war im ersten Moment unglaublich erstaunt darüber, dass sich diese drei Kinder vermutlich mehr um die derzeitige Diskrepanz zwischen Wirtschaftsgewinnen und Klimaschutz sorgen als es heutzutage viele Erwachsene tun.

Also begannen wir uns über Artenvielfalt (auch Biodiversität genannt) zu unterhalten und auch darüber, was wir tun können, um diese zu erhalten.

Ich erinnerte mich plötzlich an das Sammelsurium an kleinen Insekten, das sich nach einer einstündigen Fahrt zu meinen Großeltern auf Windschutzscheibe und Kühlergrill befand. An die vielen Glühwürmchen, die ich abends versuchte mit einem Marmeladenglas einzufangen. Oder an die vielen Libellen, die es sich an heißen Sommertagen auf den Pflanzen im Gartenteich gemütlich machten.

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Als Kind konnte ich problemlos Sträucher und Bäume benennen, verschiedenste Käfer, die ich im Garten fand, namentlich voneinander unterscheiden oder Bienen in Königinnen, Arbeiterinnen und Drohnen unterteilen. Heute habe ich manchmal schon Probleme damit eine Wildbiene überhaupt von einer Honigbiene zu unterscheiden. Und mit diesem Problem bin ich bestimmt nicht alleine.

Dabei zählt Österreich zu den artenreichsten Ländern in Europa. Etwa 67.000 Arten gibt es hierzulande. Über zwei Drittel davon sind Tierarten, 3.000 davon sind Blütenpflanzen. Unter besonderem Artenschutz stehen davon über 500 Tierarten sowie 150 Pflanzen. Man nennt sie Endemiten. Das sind die, die nur (noch) in Österreich vorkommen. Wolfsmilch zum Beispiel. Oder die Bayerische Kurzohrmaus, die, trotz Entdeckung in Garmisch-Partenkirchen, in Deutschland als mittlerweile ausgestorben gilt. Der menschengemachte Klimawandel macht uns aber nicht nur bei der Kurzohrmaus einen Strich durch die Rechnung.

Das Aussterben von Arten ist natürlich nicht ungewöhnlich. Der Prozess des Aussterbens hat sich jedoch in den letzten Jahren massiv beschleunigt.

Pflanzenarten sterben, global betrachtet, 500 mal schneller aus und Artenschutzorganisationen rechnen mit dem Aussterben von 70 Tier- und Pflanzenarten pro Tag. Als wäre das nicht genug, scheint es so, als hätte man sich an all das Aussterben gewöhnt.

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Verlieren wir jedoch unsere Biodiversität, verlieren wir damit auch viele Dinge, die wir bisher als Selbstverständlichkeit wahrgenommen haben. Unsere Ernährungs- und Energiesicherheit sowie den Zugang zu sauberem Trinkwasser und Rohstoffen. Ebenso beeinträchtigt Artenverlust unsere Gesundheit, unsere sozialen Beziehungen oder auch unsere Entscheidungsfreiheit.

Nehmen wir als Beispiel den Tiger. Der Tiger steht an der Spitze der Nahrungskette und spielt eine wichtige Rolle im Naturhaushalt. Dabei sind Tiger unglaublich empfindlich: Ist die Landschaft nicht ausreichend groß oder vielseitig, werden sie nicht überleben. Von insgesamt acht Unterarten des Tigers sind beispielsweise bereits drei ausgestorben, die restlichen fünf sind stark vom Aussterben bedroht.

Wird der Tiger nun ausgerottet, ändert sich das ganze Ökosystem. Um Tiger zu schützen, muss man auch ihren natürlichen Lebensraum schützen, denn dieser spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf den Klimawandel. Jeder Hektar ist unschätzbar wertvoll, da in Tropenwäldern massive Mengen CO2 gespeichert werden. Leben Tiger in diesen Wäldern, steigt folglich auch der politische Druck diese Gebiete schützen zu müssen. Das wiederum fördert den Erhalt indigener Kulturen oder auch die Wasserqualität. Nicht zuletzt halten Tiger Pflanzenfresser in Schach, wodurch die Vegetation besser gedeihen und so mehr CO2 eingelagert werden kann.

Ihr seht anhand dieses einen Beispiels wie wenig wir darüber nachdenken welche Masse an Folgeprozessen daran hängt. Wir nehmen das Artensterben nur noch als folgenlose Randnotiz wahr.

Warum ist Biodiversität lebenswichtig und weshalb verringert sie sich so rasant?

Zumeist sind die Hauptfaktoren für Artenverlust der Eingriff in natürliche Wälder zugunsten von Landwirtschaft inklusive Überdüngung des Bodens, die Übernutzung von Ressourcen, Umweltverschmutzung und damit am Ende das invasive Ansiedeln von Arten an anderen Stellen, da sie aus ihren üblichen Lebensräumen vertrieben werden. Dürren, Überschwemmungen, Waldfeuer oder auch Krankheiten sind die Folge. Sogar Pandemien wie COVID-19 lassen sich mittlerweile auf das menschengemachte Verdrängen der Biodiversität zurückführen und werden zukünftig auch vermehrt vorkommen.

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Das Aussterben ist ein unumkehrbarer Prozess. Wenn eine Art verschwindet, ist sie für immer verloren. Und damit auch ihr Genom und ihre wichtigen Interaktionen mit dem Ökosystem. Mit jedem Artensterben lösen wir eine Kettenreaktion aus, denn so entsteht in der Natur eine menschengemachte Lücke, die irreparabel wird.

Veränderungen in Ökosystemen schaden zwar vor allem den ärmsten Menschen dieser Welt, welche am wenigsten im Stande sind sich diesen Veränderungen anzupassen, doch leben wir in Zeiten der Globalisierung. Wir sind miteinander vernetzt und handeln auch weltweit. So entstehen im Laufe der Zeit immer wieder Konflikte und Kriege um Wasser oder Rohstoffe. Denn wenn kostbares Trinkwasser für die Monokultur auf Futtermittelplantagen verwendet wird, fehlt es an anderer Stelle. Dasselbe gilt für Lebensmittel oder seltene Erden.

Viele weitere Arten, die keinen so großen Bekanntheitsgrad inne haben, sterben sogar noch aus, bevor wir sie überhaupt entdecken und damit womöglich ein großes Ökosystem, welches für den Menschen sehr wichtig sein kann. Auch hier in der EU oder gar Österreich.

Wenn ihr nun denkt, dass das Artensterben nur in den ärmsten Ländern der Welt passiert, möchte ich euch für die GAP, die gemeinsame Agrarpolitik der EU, begeistern.

Wusstet ihr, dass in der EU 40 Prozent der Gesamtfläche landwirtschaftlich genutzt werden? Das ist eine ganze Menge! Der größte Budgetposten der EU wird daher auch für Agrarförderungen genutzt. Für diese Förderungen zahlen du, ich und alle anderen EU-Bürger:innen jährlich in die Agrarpolitik ein.

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Die GAP kann dazu beitragen, dass die Landwirtschaft klimaschonender und sozial gerechter wird. Wir sollten aber wissen, dass die GAP gerade neu verhandelt wird. Ebenso sollten wir wissen, dass Umweltbelange und Arbeitsrechte immer noch eine untergeordnete Rolle spielen. Natürlich wurde seit Beginn der gemeinsamen Agrarpolitik viel am Zielkatalog getüftelt. Auch enthält er viele gute Ziele. Doch entspricht er bis heute nicht den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Mehrere Umweltschutzorganisationen, die Arbeiterkammer und auch Gewerkschaften kritisieren die geplante Umsetzung der GAP.

Sie wissen, dass die GAP vor allem große und industrielle landwirtschaftliche Betriebe bevorzugt und zu wenig für den Schutz der Umwelt tue. Einige der EU Green Deal-Ziele sind nicht einmal Teil des Planungsprozesses. Der Schutz von Bestäubern zum Beispiel. (Und ich denke, ihr wisst mittlerweile was passiert, wenn die Zahl der Bienen drastisch abnimmt.) Auch unmenschliche Arbeitsbedingungen und Lohndumping werden von unseren Steuergeldern gefördert. Wir dürfen dabei nämlich nie vergessen, dass es bei der Agrarpolitik nicht nur um die Umwelt, sondern auch um die Menschen gehen muss, die unsere Lebensmittel vom Feld auf den Teller bringen.

Die Arbeiterkammer fordert gerechterweise, dass Landwirtschaftsbetriebe, die Lohndumping betreiben und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen fördern, ihre Subventionen verlieren. Die österreichische Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) stellt sich jedoch dagegen. Ja genau, die Ministerin, die es pervers findet, dass man ein 80 Cent-Würstel auf einen 800 Euro-Grill wirft.

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Woran happert also eine Nachbesserung zugunsten des Klimas und der Arbeitsrechte laut Frau Köstinger? Genau. Am hohen Verwaltungsaufwand. So kann es jedoch nicht dauerhaft weitergehen, denn nicht nur Österreicher:innen wollen nicht für etwa 6 Euro pro Stunde als Erntehelfer arbeiten, auch Saisonarbeiter:innen aus Polen, Rumänien oder Ungarn. Das Gemüse bleibt also auf den Feldern liegen und verfault. Ein Ziel des europäischen Green Deals ist übrigens die verstärkte Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung. Just saying.

Das Thema Biodiversität ist so kompliziert wie vielfältig und kann schnell einmal überfordern, weil es so viel Input gibt, den es zu verstehen gilt.

Mir fehlen, genauso wie euch, oft der Durchblick und die Motivation, wenn es um komplexe Themen wie diese geht. Die Problematik an der Sache ist, dass es in der heutigen Wohlstandgesellschaft schwierig ist, sich für Pflanzen- oder Tierarten einzusetzen, die in freier Wildbahn keine Gewinne bringen.

Vor allem aber fehlt es an politischem Druck seitens der Bevölkerung und politischen Rahmenbedingungen. Deshalb sind es am Ende meist NGOs, die diese Lücke füllen müssen. Aus diesem Grund bin ich mega froh, dass es Vereine wie Südwind oder Global2000 gibt, die sich für uns mit Themen wie diesen auseinandersetzen, sie verständlich aufarbeiten und sich für eine klimagerechte und faire Welt einsetzen. Trotz allem kann jeder von uns einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Meiner kommt heute und zwar in Form von, ihr ahnt es schon, 13 Tipps.

Heute, am 22. Mai, ist der internationale Tag der Artenvielfalt

Ich habe mir die letzten zwei Tage massiv viele Dokumentationen zum Artenschutz angesehen. Es gäbe ja eigentlich schon so einige wertvolle Ideen, die derzeit in kleinem Rahmen umgesetzt werden, um den Erhalt der Biodiversität zu fördern. All das, ohne dabei auf landwirtschaftlich genutzte Fläche verzichten zu müssen.

Als Beispiel: Maisfelder in Monokultur, die vor allem für Biomasse angebaut werden, könnten durch Wildblumen ersetzt werden – Insofern die Politik Subventionen auch an den richtigen Stellen verteilt anstatt nur die umweltschädigenden Big Player zu unterstützen. So könnten nicht nur konventionelle Betriebe von einer gerechten, klimafreundlichen Landwirtschaft profitieren, sondern auch Insekten. Denn, logisch, umso weniger vielfältig das Feld genutzt wird, desto weniger vielfältig ist die Artenvielfalt.

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Ökosysteme können sich erholen, wenn man sie lässt. Dafür müssen sie sich jedoch in geschütztem Rahmen frei entfalten können. Es gilt auf groß bewirtschaftete Monokulturen zu verzichten, die Ausbeutung von wilden Pflanzen- und Tierarten zu verhindern, der Zerstörung von natürlichen Lebensräumen entgegenzuwirken und, besonders auf globaler Ebene, indigene Kulturen zu schützen. Es geht nicht darum alleine die Welt zu verändern, denn das wäre unmöglich. Was wir jedoch können, ist uns informieren und teilnehmen. An Aktionen, Petitionen, Demonstrationen, Diskussionen oder politischen Wahlen.

Lasst uns gemeinsam ein Bewusstsein für die Vielfalt an Pflanzen und Tieren vor unserer Haustür schaffen, denn nur was wir kennen und verstehen, werden wir auch achten und schützen.

Um euch heute nicht nur mit massiv viel Informationsinput zum Thema Biodiversität zu entlassen, sondern auch mit ein wenig Inspiration zum Selbermachen, habe ich auch noch 13 Tipps für den Erhalt von Biodiversität mit im Gepäck.

(1) Setzt euch in euren Städten und Gemeinden für Schutzgebiete ein. Österreichische Gemeinden können bei der Gestaltung ihrer Straßenränder, Parks und öffentlichen Flächen, aber auch von Schulgebäuden oder Friedhöfen eine Vorbildfunktion übernehmen. (2) Geht wählen und gebt eure Stimmen den Menschen, die sich für eine klimafreundliche und faire Zukunft einsetzen. (3) Kauft saisonale Lebensmittel aus regional-biologischem Anbau und unterstützt damit die Landwirt:innen aus eurer Umgebung.

(4) Pflanzt insektenfreundlichen Sichtschutz (Roter Hartriegel, Gewöhnlicher Liguster, Gewöhnlicher Schneeball, Feld-Ahorn oder Hainbuche) in eure Gärten. (5) Lasst im Garten ein Stück wilde Wiese stehen anstatt alles zu mähen, um Wildbienen und Co. eine Freude zu machen. (6) Gärtnert biologisch, bevorzugt heimische Pflanzen, düngt eure Balkon- und Gartenpflanzen so natürlich wie möglich und nutzt Regenwasser zum Gießen.

(7) Licht aus, Sterne an! Dämmt die Lichtverschmutzung ein und schaltet künstliches Licht nachts ab, da hier viele Insekten verbrennen oder an Erschöpfung sterben. (8) Lasst auch mal Unkraut wachsen! Für viele Schmetterlinge sind beispielsweise Brennnesseln überlebenswichtig. (9) Bietet euren Nützlingen Unterschlupf, indem ihr Insektenhotels aufstellt, verwilderte Sträucher stehen lasst oder kleine Totholzhaufen für Igel in den Garten integriert. (10) Esst öfter vegan und schont damit landwirtschaftlich genutzte Felder sowie eure Arterien.

(11) Nehmt an einer Wildkräuterwanderung teil, besucht Kurse für selbstgemachte Naturkosmetik oder geht mit euren Kindern hinaus in den Wald, sammelt Blätter und macht daraus ein Nachschlagewerk. (12) Vermeidet Lebensmittelverschwendung und kocht leckeres Essen aus Resten. (13) Bis zu 4.000 verschiedene Arten kann eine Streuobstwiese beherbergen. Wenn ihr zum Erhalt von Streuobstwiesen beitragen möchten, greift zu Produkten aus Streuobstwiesenanbau oder pflanzt selbst einen Hochstamm-Obstbaum einer alten, heimischen Sorte.

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Vergesst dabei nicht: Die Masse an Schäden findet natürlich nicht im eigenen Garten statt. Aber schon mit diesen wenigen Möglichkeiten forciert ihr eine nachhaltige Zukunft, in welcher der Konsum von Ressourcen, Energie und Boden verringert wird.


Begriffserklärungen und Quellenangaben

GAPDie europäische Agrar-Politik. Sie definiert Regeln für die Landwirtschaft in den Ländern der Europäischen Union. Sie beruht heute auf zwei „Säulen“. Die erste Säule umfasst Direktzahlungen an Landwirte sowie die gemeinsamen Marktordnungen für einzelne Agrarerzeugnisse. Die zweite Säule ergänzt die GAP seit 1999 und zielt auf die Entwicklung des ländlichen Raums. In einer wissenschaftlich-repräsentativen Befragung von EU-Bürgern und Landwirten waren 2019 etwa 92 Prozent der befragten Bürger und 64 Prozent der Landwirte der Ansicht, die EU-Agrarpolitik agiere nicht ausreichend im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens.
Green DealAktionsplan zur Förderung einer effizienteren Ressourcennutzung durch den Übergang zu einer sauberen und kreislauforientierten Wirtschaft und zur Wiederherstellung der Biodiversität und zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung. Die EU möchte bis 2050 klimaneutral werden. Dazu gehört u.a. das Vermeiden von Umweltverschmutzung, der Erhalt der Biodiversität sowie eine neue Landwirtschaftsstrategie mit dem Motto „Vom Hof auf den Tisch“, welche einen deutlich reduzierten Einsatz von chemischen Pestiziden, Düngemitteln und Antibiotika beinhalte. Ob diese Strategie der GAP jedoch mit dem Green Deal übereinstimmen, muss noch geprüft werden.
Tag der Biodiversität/ArtenvielfaltEr wurde 2000 durch die UNO eingeführt und jährlich als Erinnerung an das UN-Übereinkommen über Biodiversität, das am 22. Mai 1992 in Nairobi beschlossen wurde. Im Rahmen der UN-Konferenz im Juni 1992 wurde es in Rio de Janeiro zur Signatur ausgelegt und trat im Dezember 1993 in Kraft. Heute ist es mit über 190 Vertragsstaaten eines der erfolgreichsten Übereinkommen der Vereinten Nationen.
Hauptanliegen der  Konvention ist der Schutz der biologischen Vielfalt der Ökosysteme, der Arten bzw. Populationen und deren genetische Differenzierung sowie ihrer Ressourcen. Das Übereinkommen verbindet Schutz und nachhaltige Entwicklung. Das Abkommen verfolgt drei Ziele: Erhaltung biologischer Vielfalt, nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt & gerechte Aufteilung der aus der Nutzung genetischer Ressourcen gewonnen Vorteile
QuellenverzeichnisGemeinsame Agrarpolitik: Kritik an Österreichs Vorschlägen | EU-Agrarsubventionen: Südwind fordert strenge Sozialkriterien gegen ausbeuterische Arbeit | Lichtverschmutzung bedroht Insekten | Convention on Biological Diversity | Missernte | Übereinkommen über die Biologische Vielfalt | Naturschutzförderungsaktion “Naturaktives Oberösterreich” | Wie ökologische Landwirtschaft die Insekten retten könnte, Video Quarks | Artenvielfalt und Landwirtschaft: Umweltfreundliche Energiepflanzen, Video Gut zu wissen, BR

Nähere Informationen zur Kooperation

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Verein Südwind entstanden. Südwind setzt sich als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation seit 40 Jahren für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Du möchtest dich auch aktiv für Klimaschutz und Fairness einsetzen? Melde dich gerne hier bei den zuständigen Gruppen in deinem Bundesland.

Dieser Blogbeitrag wurde mit der finanziellen Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des Projekts „Our Food. Our Future“ produziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt alleine die Autorin. Der Inhalt kann unter keinen Umständen als Wiedergabe der Position der Europäischen Union verstanden werden.

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