Blogbeiträge/ Gesunde Ernährung

Hallo Basenfasten, tschüss Kekswampe!

Diese Woche, genauer gesagt an Silvester, hatte ich kurzzeitig das Gefühl zu platzen. Mein Bauchumfang hüpfte innerhalb von sieben kurzen Tagen von moderaten 75 auf füllige 89 und sogar der Mann an meiner Seite hat kurzzeitig mal ziemlich blöd aus der Wäsche gekuckt. Dazu muss man natürlich schon auch sagen: Ich habe die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ausgiebig gefressen. Ja, gefressen! Anders kann man es einfach nicht formulieren. Ihr wisst ja, dass ich aus Gründen der Nachhaltigkeit mehr oder weniger vegetarisch/vegan lebe, auch, wenn sich unter’m Jahr hin und wieder ein bissal solider Bio-Frühstücksschinken in meinen Magen verirrt. 

An Weihnachten ist es aber nunmal so, dass es bei Familienfeiern Unmengen an Leckereien gibt, denen ich einfach nicht widerstehen kann und will. Das liegt vermutlich auch daran, dass meine Schwiegermutter grundsätzlich zwar fleischlastig, aber bezaubernd kocht. Und wenn’s dann zum Kaffee noch Kekse gibt, bin ich sowieso im siebten Himmel! Der Tradition halber hatten wir außerdem, als I-Tüpfelchen, an Heiligabend noch Bratwürstel mit Sauerkraut, die der Herzensmann mit ganz viel Liebe zubereitet hat. Ihr seht also: Auch die liebe Tanja, die sonst ziemlich clean und basisch isst, verliert ab und an ihr Gefühl für gesunde Sättigung und vergisst, dass der Körper möglicherweise nach einigen Tagen mit all dem Zucker und Fett überfordert sein könnte. 

Jetzt sitzen wir also da, mein Foodbaby und ich. Auf der Suche nach einer guten Möglichkeit Bauchspeicheldrüse, Leber, Darm, Nieren und Magen wieder versöhnlich zu stimmen. Deshalb habe ich mir gleich präventiv vor Weihnachten meine Basenkur von E&M Vital abgeholt, die ich jetzt zum dritten Mal in den letzten zwei Jahren voller Zufriedenheit und Motivation mache. Die liebe Anna-Sophie wird meine diesjährige Leidensgenossin. Wobei Leidensgenossin nicht wirklich richtig ist, denn Basenfasten soll ja Spaß machen und Körper, sowie Geist wieder ein wenig zur Ruhe kommen lassen! Auch, wenn Anna-Sophie’s einwöchiges Basenfasten von Aufbau her ein wenig anders aussieht aus als meine zweiwöchige Basenkur, treffen wir uns dennoch ziemlich gut in der Mitte, wenn es darum geht, was wir lieber nicht essen sollten: 

Fleisch, Wurstwaren, Schinken,

Fisch und Meeresfrüchte,

Rindsuppe, Eier, Milchprodukte, Senf, Ketchup,

gehärtete Fette und Öle, sowie Margarine,

sämtliche Fertigprodukte, Frühstückscerealien,

Getreideprodukte, Back- und Teigwaren, 

Sojaprodukte, Süßigkeiten, Eis (und generell alles mit raffiniertem Zucker), 

Softdrinks und Limonaden, alkohol- und koffeinhaltige Getränke, sowie Früchtetee

Bei mir kommt noch dazu, dass ich zugunsten meiner gewünschten Darmentlastung auf rohes Obst und Gemüse verzichten sollte. Das klingt für viele von euch jetzt sicher total angsteinflößend – Muss es aber gar nicht. Die nächsten zwei Wochen fallen mehr oder weniger in das „plant based“-Konzept, also kurz eine vegane und pflanzliche Ernährungsweise, jedoch ohne die Vollkornprodukte.

Viel gedünstetes Gemüse und ein wenig Obst,

Pseudogetreide und Hülsenfrüchte,

Nüsse und Samen, sowie pflanzliche und hochwertige Öle

sind die nächsten 14 Tage meine besten Freunde.

Würzen und Abschmecken kann ich außerdem mit Ursalz, frischen Kräutern,

Bio-Gemüsewürze, Miso, Sojasauce, Umesu oder auch Zimt, Vanille, Rohkakao, Datteln, Feigen,

Kardamom, Ingwer und Co. 

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Die Basenkur von E&M Vital ist außerdem schön ganzheitlich angelegt. Daher gibt’s neben Müslimischungen, die ich ganz unten im Artikel noch näher beschreiben werde, auch Basensalz für Vollbäder und die Empfehlung für die Anschaffung einer Körperbürste (was ich ebenso weiterempfehlen kann!), Bitterstoffe für die Leber, eine Ballaststoffmischung für die Darmtätigkeit, Basentee und ein Einlaufgerät. What? Ja, ihr habt richtig gelesen, ein Einlaufgerät. Denn, wenn schon Darmkur, dann richtig! Als Zusatz habe ich mir aus der Apotheke noch ein paar glückliche Bakterienstämme besorgt, die sich dort hoffentlich wieder brav ansiedeln und vermehren werden! 

Da ich mich, so psychologisch gesehen, die nächsten zwei Wochen von raffiniertem Zucker trennen sollte, könnte ich unter Umständen nach den weihnachtlichen Keksorgien ein wenig Frust verspüren. Wenn ihr also gerade, so wie ich und Anna-Sophie, versucht eurem Körper etwas Gutes zu tun, macht euch keine Sorgen: Ein bisschen Frust ist normal, tritt hier und da mal auf, verschwindet aber auch ganz schnell wieder! Wichtig ist, dass ihr am Ball bleibt und wegen einem Stück Schokolade, dass sich ganz zufällig zwischen Mittag- und Abendessen in den Mund geschlichen hat, nicht gleich aufgebt! Im Zweifelsfall einfach mal ein Glas Wasser oder Kräutertee trinken, Minze kauen oder Zähne putzen, bevor ihr euren schokoladigen Gelüsten nachgeben wollt. 

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So, noch kurz zu den Müslimischungen: Ich habe davon zwei Versionen. Eine für das Frühstück und eine für das Mittag- und Abendessen.
Die Frühstücksvariante enthält BuchweizenBulgur (ist besser zu verdauen, wirkt neutral bis basisch und ruft kein Völlegefühl hervor), Süßlupine (enthält einen hohen Mineralien- und besonders leicht verwertbarem Eisenanteil), Amaranth (ist ein Pseudogetreide, versorgt mit essentiellen Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und ist reich an Eiweiß, Magnesium, Calcium und Eisen) und Sonnenblumenkerne (mit Folsäure, Eiweiß, Magnesium, Phosphor, Vitamin E, ungesättigte Fettsäuren).
Die andere Variante enthält zusätzlich Sengiri (also Rettich, der verdauungsfördernde Enzyme enthält, die vor allem dem Fettstoffwechsel behilflich sind, regt die Nierentätigkeit an und wirkt stark entwässernd) und Shitake Pilze (enthält Eiweiß, Vitamin B12 und D, Kalium, Zink, Eisen und Phosphor, sowie unverdauliche Ballaststoffe und wirkt antimikrobiell gegen Parasiten, Pilze, Bakterien, Viren). 

Außerdem finde ich es hier an dieser Stelle noch wichtig zu erwähnen, dass diese Basenkur nicht in die Kategorie „Abnehm-Diät“ fällt! Ich möchte ausschließlich in die Erhaltung meiner (Darm-)Gesundheit investieren und nach dem vorangegangenen Keksmassaker wieder zurück zur gesunden Ernährungsweise finden. Sollte mein Bauchumfang dadurch wieder auf vorweihnachtliche Größe schrumpfen, ist das aber natürlich ein willkommener Pluspunkt! :D Ich starte heute, Anna-Sophie beginnt mit ihrem Basenfasten Anfang nächster Woche. Ich werde euch natürlich am Laufenden halten und einen wöchentlichen Bericht abgeben. ;) Und wer weiß, vielleicht habt ihr nächstes Jahr im Jänner sogar selbst Lust mitzumachen – Mich würde es auf alle Fälle sehr freuen! 


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