blattgrün x ecoist

Wie ihr ja nun schon alle wisst, ist im Juni ein neuer Mitbewohner bei uns eingezogen. Mittlerweile ist die kleine Süßkartoffel drei Monate alt und schafft es auch hin und wieder ohne meine Körpernähe zu schlafen. Ich habe somit auch wieder mehr Zeit für blattgrün – und ein weiteres Baby. Mehr dazu heute im Artikel.

Da unser Sohnemann ein sehr großen Teil unseres Lebens als Paar und Familie einnimmt, wird es logischerweise künftig auch vermehrt Beiträge zum nachhaltigen Familienalltag geben. Jedoch möchte ich diese von blattgrün abkapseln.

Der Blog startete mit der Intention vegane Gerichte sowie den Hintergrund dieser als Stützpfeiler gegen die Klimakrise für eine breite Masse zugänglich zu machen. Mit den Jahren kamen immer mehr Möglichkeiten umweltbewusst, minimalistisch und achtsam zu leben hinzu. Das lief zumeist sehr gut und den Blog gibt es ja immerhin schon seit knapp zehn Jahren.

In die Wohlstandskonsumfalle getappt

In meiner Schwangerschaft habe ich jedoch zum ersten Mal gemerkt wieviel Konsum mit einem Kind verbunden sein kann – oder ist. Nicht nur einmal bin ich, als eigentlich ressourcenorientierter und selbstreflektierter Mensch, in die Wohlstandskonsumfalle getappt. In Fallen, die eigentlich nicht sein müssten, da Eltern weltweit mittlerweile auch ohne Neuproduktionen Kinderkram für Jahrzehnte zur Verfügung steht.

Aber erst seit der Geburt unseres Sohnes ist mir klar geworden, dass man gerade als Eltern, von Anfang an, entweder sehr viel zur Klimakrise beisteuern oder stattdessen großzügig zum Umweltschutz beitragen kann. Nicht nur in Bezug auf die Erziehung künftiger Generationen, sondern auch eben im Umgang mit Konsumgütern.

Vom Aufgeben und Hoffen

Ich hatte nach unserer Fehlgeburt, dem Chaos in dieser Welt und den argen Süßkartoffel-Schwangerschaftsbeschwerden absolut keine Inspiration oder Muße mich neuen Artikeln zu widmen. Ebenso hatte ich das Gefühl schon alles gesagt zu haben, dass es zu sagen gibt, um die Welt besser zu machen. Vielleicht habe ich auch ein wenig aufgegeben.

Jetzt jedoch, wenn ich unserem Kind in die Augen sehe und die zarten Finger an meinem Arm spüre, während er mich anlächelt, sehe ich eine ganz neue Welt – und Möglichkeiten. Vielleicht ist das diese ominöse Hoffnung, von der man spricht. Die Hoffnung, das doch nochmal alles gut wird, wenn wir uns bemühen unsere Handlungen zu reflektieren und sie in Relation zu dem setzen, was die Umwelt noch (v)erträgt, bevor sie mit sämtlichen Mitteln gegen uns ankämpft und sich der Menschheit entledigt.

ecoist – Willkommen im nachhaltigen Familienalltag

Leihen, tauschen, reparieren sowie gebraucht oder fair gehandelt kaufen – All das spart unglaublich viele Ressourcen und Leid ein. Auf ecoist (eco statt ego, ihr versteht den Wink) teile ich daher meine Learnings und Fehler, damit ihr sie nicht machen müsst und nehme euch mit auf unseren Weg in einen achtsamen Öko-Familienalltag. ecoist soll mit der Zeit nicht nur Nachschlagewerk, sondern auch Schnittstelle für interessierte Eltern sowie natürlich auch Initiativen und Unternehmen werden, die ebenso nachhaltig agieren.

Kurzum: Ich freue mich auf alle Fälle, dass ihr immer noch hier seid, bis zum Schluss gelesen habt und ecoist vielleicht auch mal mit anderen Eltern teilt oder den Blog dort mit euren Kommentaren füllt. <3 Und natürlich bleibt blattgrün für euch bestehen, wenn künftig vielleicht aber auch in anderer Form.

// Fotos stammen von der wunderbaren Franzi Schädel/Franzi trifft die Liebe. Danke für so viele Wimpernschläge Euphorie inmitten von Sonne, Regen und Schneeflocken!

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